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Hohe Wellen und weite Dünen Doppelausstellung der VHS Ganderkesee in Stenum

Von Alexander Schnackenburg | 13.01.2016, 12:04 Uhr

Küstenimpressionen, die Wellen der Nordsee, die Weiten der Dünen und Abstraktes: Das sind die Motive, die die Aquarell- und Acryl-Maler der Volkshochschule Ganderkesee (VHS) ab sofort in der Fachklinik Stenum ausstellen.

Küstenimpressionen, die Wellen der Nordsee und die Weiten der Dünen: Das sind die Motive, die es den Aquarell-Malern der Volkshochschule Ganderkesee (VHS) augenscheinlich angetan haben. Etwa 20 ihrer Bilder hängen ab sofort für zwei Monate in einem Flügel der Fachklinik Stenum.

20 Acryl-Bilder von VHS-Schülern in Stenum

Den anderen Flügel bestimmen derweil die Acryl-Bilder der VHS-Schüler, ebenfalls rund 20 Exponate. Hier reicht die Bandbreite der Motive von abstrakten Farbflächen bis hin zum Segelschiff auf hoher See oder auch zum Spiegelbild eines Hafenviertels im Wasser.

Doppelausstellung von VHS-Schülern in Stenum

„Abenteuer Acryl – Vom Eindruck zum Ausdruck“ und „Erlebnis Aquarell – Norddeutsche Eindrücke“ hat Dozentin Bärbel Woitas die Doppelausstellung übertitelt. Die Schau ist jedermann bei freiem Eintritt zugänglich. Die Klinik wolle sich für Besucher öffnen, erklärt Klinik-Sprecherin Daniela Wolf dazu.

Bilder sollen Patienten der Fachklinik Stenum eine Freude bereiten

Außerdem wolle das Haus seinen Patienten mit den Bildern eine Freude bereiten. Tatsächlich hätten bereits einige von ihnen ihr Interesse daran bekundet, das eine oder andere Gemälde der VHS-Schüler zu kaufen – und das, obwohl es sich „eigentlich“ um keine Verkaufsausstellung handele.

Künstler hängen Bilder in Stenum selbst auf

Insgesamt 16 Schüler aus zwei Kursen der VHS, beide unter der Leitung Bärbel Woitas, haben die Bilder für die Ausstellung gemalt – und auch aufgehängt. Denn es sei ihr ungemein wichtig gewesen, so Woitas, dass ihre Schüler auch diesen Part einer Ausstellungsgestaltung kennenlernten. Bilder so aufzuhängen, dass keine „Brüche“ entstünden und möglichst wenig die Konzentration des Betrachters störe, sei viel schwerer als weithin angenommen, so die Dozentin, die sich auch für die Vorlagen für den omnipräsenten Ganderkeseer Ganter verantwortlich zeichnet.

Jeder Schüler soll eigenen Stil entwickeln

Die Schau ihrer Schüler zeugt von der individuellen Handschrift jedes einzelnen, von den starken Strukturen des einen wie den reduzierten Motiven des anderen. Woitas legt Wert auf die Feststellung, dass sie jeden Schüler darin bestärke, seinen eigenen Stil zu entwickeln. Seit 26 Jahren gibt sie entsprechende Kurse an der VHS in Ganderkesee wie in Delmenhorst.