Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

„Hospizarbeit stärken“ Astrid Grotelüschen (CDU) zu Besuch im Laurentius Hospiz

Von Kristina Müller | 15.08.2017, 17:39 Uhr

Ehrenamtliche Arbeit und das Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung waren Themen beim Besuch von der Bundestagsabgeordneten Astrid Grotelüschen (CDU) im Laurentius Hospiz in

„Wir haben 2014 eine lange Diskussion zum Thema Sterbebegleitung geführt. Und die hat dazu geführt, dass das Augenmerk von Sterbehilfe hin zu Hospiz und Palliativbegleitung gerichtet wurde“, sagte Grotelüschen. Nachdem das Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung dann 2015 verabschiedet wurde, sei nun wichtig, zu gucken, wie die praktischen Erfahrungen damit seien.

Annette Widmann-Mauz, CDU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, die Grotelüschen ins Hospiz begleitete, sieht das Gesetz als Meilenstein.

Verankerung in der Gesellschaft

So sei zwar unter anderem die finanzielle Basis verbessert worden, dennoch wären Spenden aus der Bevölkerung weiterhin wichtig. „Wir brauchen die Verankerung in der Zivilgesellschaft, sonst wird Sterbebegleitung zu einem Geschäft und das wollen wir nicht.“ Das ist auch Irene Müller, Geschäftsleiterin der Einrichtung, wichtig: „Leben, Sterben und Tod gehören ein Stück weit in die Bevölkerung.“

Ehrenamtliche Beratungsdienstleistungen für Altenpflegeeinrichtungen, die sich in diesem Bereich weiter qualifizieren wollen, müssten ebenfalls finanziell unterstützt werden, war man sich bei dem Gespräch einig. Wichtig sei auch, ehrenamtliche Begleiter sowohl in ambulanten als auch in stationären Hospizen gleichwertig in ihrer fachlichen Qualifikation zu unterstützen.