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Hospizarbeit wird vorgestellt Laurentius Hospiz lädt zu Sommerfest nach Falkenburg ein

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 05.07.2016, 15:13 Uhr

Einige Hundert Gäste hat das Falkenburger Laurentius Hospiz mit seinen acht Zimmern seit seiner Eröffnung am 13. Juli 2012 aufgenommen, weiterhin ist die Nachfrage groß – und mithin die Belastung der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter. Da kommt ein Sommerfest, so wie am Samstag, 9. Juli, 14.30 Uhr bis 18 Uhr, gerade recht, um auszuspannen und dabei mit Falkenburger Bürgern und allen an der Hospizarbeit Interessierten ins Gespräch zu kommen.

Zum bereits vierten Mal veranstaltet das Laurentius Hospiz in Zusammenarbeit mit dem Förderverein sowie Falkenburger Bürgern und Vereinen ein Sommerfest. Zu den zahlreichen Angeboten gehören am Samstag, 9. Juli, nicht nur ein Kuchenbüfett und Würstchen, die der Förderverein gegen eine Spende abgibt, sondern vor allem auch viele Musikdarbietungen.

Viel Musik und „Star Wars“

So geben der Gemischte Chor Falkenburg, der Shanty Chor Hude und die Barrakudas-Combo kleine Konzerte. Höhepunkt für Freunde von Science Fiction wird der Auftritt der Star-Wars-Truppe „501. Legion“ sein, die sich ebenfalls gegen eine Spende für die Hospizarbeit mit den Gästen fotografieren lässt. Fotoausdrucke können gleich vor Ort gemacht werden.

Künstlermarkt

Auch ein kleiner Markt wird vor dem Hospiz aufgebaut. Kooperationspartner bieten unter anderem Kunsthandwerk. Und die Delmenhorster Künstlergruppe „Paradiesvögel“ stellt Bilder aus. Eine Hüpfburg wird für Kinder aufgestellt. Auch in Sachen Hospizarbeit machen die Veranstalter mobil: Bei Hausführungen können Interessierte das Hospiz kennenlernen.

Sicher ist, dass das Hospiz auch nach einer Gesetzesänderung weiter auf Spenden angewiesen ist, betonte der zweite Vorsitzende des Fördervereins Dirk Schulte Strathaus. 95 Prozent der medizinischen und pflegerischen Kosten der Gäste werden nun von den Krankenkassen getragen, doch noch immer sind es fünf Prozent, für die der Förderverein Spenden einwerben muss, berichtete die Hospizleitung Irene Müller.