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Hospizfest in Falkenburg Laurentius Hospiz Falkenburg feiert Sommerfest

Von Alexander Schnackenburg, Alexander Schnackenburg | 10.07.2016, 16:27 Uhr

Kunsthandwerk an mehreren Ständen, Bratwürste frisch vom Grill sowie allerhand Kaffee und Kuchen für die Erwachsen; für die Kinder eine Hüpfburg und das eine oder andere kleine Spielchen: Im Dorfpark Falkenburg bot sich am Samstag den insgesamt rund 500 Besuchern ein ungewohntes Bild.

Das Laurentius Hospiz feierte sein alljährliches Sommerfest. „Hier wird gelebt! Das wollen wir allen Leuten zeigen“, erklärte Irene Müller, Leiterin des Hospizes, das sein Sommerfest mit einem Tag der offenen Tür verband. Jeder, der wollte, konnte sich ein Bild davon machen, wie die Bewohner des Laurentius Hospiz leben.

Bewohner? Müller bevorzugt den Begriff Gäste. Gemeinsam mit den acht Gästen nutzten die Hospizleiterin und ihr Team das Sommerfest, um ihren „Wunschbaum“ im Eingang des Gebäudes einzuweihen. Inoffiziell, verriet Müller, habe der Baum bereits erste Früchte getragen. So habe sich das Hospiz als erstes einen Thermomix für seine Küche gewünscht.

Wünsche erfüllen

Umgehend sei dieser Wunsch in Erfüllung gegangen. Ähnlich sei es mit dem Wunsch um eine Dienstleistung gegangen: Das Hospiz habe sich nach einem Installateur umgesehen gehabt, der eine alte Küche abbauen möge. Denn dort wolle man einen „Raum der Stille“ einrichten. Auch dieser Wunsch, so Müller, sei schnell in Erfüllung gegangen. Jetzt sammele das Hospiz Spenden für diesen Raum der Stille. Ohnehin finanziere sich das Laurentius Hospiz zu etwa 25 Prozent aus Spenden.

Auch das Sommerfest nutzte das Team, um ein wenig zu sammeln – und erhielt dabei reichlich Unterstützung.

Chöre singen

Während etwa der Shanty Chor Hude „Immer ran an den Wind...“ und ähnliche Seemannslieder sang, lud die benachbarte „Norle“ die Besucher ihres Stands zum Drehen des Glücksrads ein. Zu gewinnen gab es etwa kleine Seidenmalereien

.Spenden einwerben

„Wir möchten ein wenig helfen. Außerdem wollen wir den Leuten ins Bewusstsein rufen, dass wir jetzt auch hier sind“, erklärte Renate Westerhoff-Arnke und bezog sich darauf auf den Umzug der „Norle“ in den Dorfpark Falkenburg aus dem Vorjahr. Den Erlös aus der Glücksrad-Aktion spendete die „Norle“ dem Laurentius Hospiz.