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Huder und Ganderkesee Ausschüsse Entscheidung über Radweg Postmeisterweg bleibt aus

Von Antje Cznottka, Antje Cznottka | 05.05.2016, 17:07 Uhr

Eine gemeinsame Lösung für die Aufarbeitung des Radrundwegs Postmeisterweg zwischen Ganderkesee und Hude haben der Ganderkeseer Ausschuss für Straßen und Verkehr und der Huder Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt bei ihrer gemeinsamen Sitzung am Mittwoch nicht gefunden.

Eine Schotterung des Weges auf der Ganderkeseer Seite sei ausreichend, erklärte Günter Westermann (CDU). „Das ist ein Naturwanderweg, daher sind keine weiteren Maßnahmen nötig.“

Kein Schotter für Radweg in Hude

Auch Schotter auf den Huder Teil des Radwegs aufzubringen gestalte sich allerdings schwierig, erklärte Dietrich Fischbeck vom Zweckverband Kommunalservice Nordwest. Teile der Strecke seien mit 7,5 Metern einfach zu breit. An anderen Stellen würde der Schotter aufgrund der Bodenbeschaffenheit verschlammen.

Eine sogenannte Spurbahnverlegung mit ineinandergreifenden Steinplatten auf einer schmaleren Spur des Weges könnte eine Alternative sein. Allerdings müsste der Radweg dann gegen den landwirtschaftlichen Verkehr auf dem Postmeisterweg abgesichert werden. Diese Variante kostet laut Fischbeck mehr, als bisher für die Aufarbeitung veranschlagt wurde.

Radweg soll kein „Schleichweg“ werden.

Arnold Hansen (Freie Wähler) sorgte sich, dass der Radweg nach der Aufarbeitung zum Schleichweg für Autofahrer werden könne: „Eine Schotterung reicht deswegen aus.“ Zumal der Weg so auch nicht für den landwirtschaftlichen Verkehr verengt würde, fügte Wilfried Siems (CDU) hinzu.

Postmeisterweg als „Leuchtturmprojekt“

Hans-Joachim Wallenhorst, Ganderkeseer Sprecher des Arbeitskreises Dorferneuerung wies in der anschließenden Einwohnerfragestunde auf die Bedeutung des Radweges als Teil der Verbunddorferneuerung Hasbruch hin. „Der Radweg wurde als Leuchtturmprojekt bezeichnet, aber derzeit ist der Zustand des Weges nicht zumutbar.“ Es werde weitere Beratungen zum Thema geben, kündigte der Huder Bürgermeister Holger Lebedinzew an.

 (Weiterlesen: Radweg soll Dörfer in Ganderkesee und Hude verbinden)