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Ingo Oschmann unterstützt Ehrenamt Benefizabend für Ganderkeseer Kinderhospizarbeit

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 13.11.2017, 11:43 Uhr

Starthilfe leistet Comedian Ingo Oschmann dem Hospizkreis Ganderkesee-Hude für den Aufbau einer ambulanten Kinderhospizbegleitung: Am 14. Januar 2018 gibt es die abendliche Benefizveranstaltung „Ingo Oschmann und Friends“. Genaue Veranstaltungsdaten werden noch bekannt gegeben.

Ganderkesee. Starthilfe leistet Comedian Ingo Oschmann dem Hospizkreis Ganderkesee-Hude für den Aufbau einer ambulanten Kinderhospizbegleitung: Am 14. Januar 2018 gibt es die abendliche Benefizveranstaltung „Ingo Oschmann und Friends“. Genaue Veranstaltungsdaten werden noch bekannt gegeben.

Erste Benefinzveranstaltung erbringt 1000 Euro

Schon am letzten Sonntag war der sympathische Comedy-Star in Sachen Hospizkreis aktiv. Bei dem Comedy-Nachmittag in der Divarena spendete er seine Gage ebenso den Ganderkeseer Ehrenamtlichen, wie es das Servicepersonal mit seinen Trinkgeldern tat. Auch die Divarena trug zur Gesamtspende von knapp 1000 Euro bei.

Thema Sterben und Tod aus der Tabuzone herausholen

Das Thema Sterben und Tod aus der Tabuzone herausholen, gerade im Vorfeld der kommenden „stillen Feiertage“, dieses Ziel verfolgt der Hospizkreis Ganderkesee-Hude an seinem neuen Standort in Ganderkesees Ortsmitte aus gutem Grund: „Der Bedarf, sich Hilfe zu holen, wächst ebenso wie der Wunsch, zu Hause sterben zu können“, berichtet Linda Bahr, eine der drei Koordinatorinnen.

Back- und Lesebuch ab sofort erhältlich

Mit niederschwelligen Angeboten wie einer Neuauflage eines Back- und Lesebuchs oder dem am Sonntag in der Divarena höchst erfolgreich verlaufene Comedyabend will der Hospizkreis das Thema Sterben nicht nur in das Bewusstsein rücken, sondern auch Geld für die wichtige ehrenamtliche Arbeit akquirieren. Das Buch „Es muss nicht immer Butterkuchen sein“ ist zum Preis von zehn Euro im Hospizbüro an der Rathausstraße 19 sowie bei Bürobedarf Stöber und in der Huder Buchhandlung „Lesen & Mehr“ erhältlich.

„Das ist gegen die Natur“

Dass der Tod aber nicht immer nur zu denen kommt, die bereits ein langes Leben hinter sich haben, schockiere Angehörige von betroffenen Kindern und Jugendlichen sehr. „Das ist gegen die Natur“, so Bahr.

Ab Januar Kinderhospizbegleitung

Weil aber gerade bei der ambulanten Kinderhospizbegleitung die umliegenden Einrichtungen wie die Stiftung Hospizdienst Oldenburg, das Kinderhospiz Löwenherz in Syke und das Bremer Kinderhospiz Jona bereits an ihre Grenzen stoßen würden, werde der Hospizkreis ab dem kommenden Januar zusätzlich eine Kinderhospizbegleitung einrichten. Derzeit laufen beim Hospizkreis zeitgleich 21 Begleitungen von Menschen im Alter von Mitte 40 bis 90.