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Integration durch Sport in Hude Gemeinschaftsaktion mit Schippe und Forke

Von Reiner Haase | 27.04.2015, 18:59 Uhr

In Hude lebende Flüchtlinge sind beim TV Hude ins Vereinsleben integriert. Jetzt wurden Beach-Felder gemeinsam aufgearbeitet.

Die Freude am Sport verbindet die Flüchtlinge aus Eritrea und die alteingesessenen Mitglieder des TV Hude, die am Montag gemeinsam ein Beachhandball- und ein Beachvolleyballfeld hinter der Jahnhalle für den Spielbetrieb im Sommer hergerichtet haben. Mit Spaten, Schaufeln und Forken wurden die von Gras überwucherten Bordsteine freigelegt und anschließend der frisch aufgetragene Sand geglättet und aufgelockert.

Die Arbeit ging so zügig voran, dass genug Zeit blieb für eine Pause mit frisch zubereiteten Snacks und einem Klönschnack. „Ihr erarbeitet euch heute das Recht, die Sportfelder tagsüber frei zu nutzen“, sagte Werner Lingenau, der ehemalige Leiter der Handballabteilung im TV Hude, vor dem Hintergrund, dass Sportgruppen des TV Hude die Beach-Felder meist erst in den Abendstunden nutzen. „Und wir haben wieder bestens nutzbare Spielflächen“, ergänzte er. Die Beach-Felder seien mindestens vier Jahre lang nicht gründlich überarbeitet worden.

Die am Arbeitseinsatz beteiligten Eritreer trainieren auch in der Halle in Sportgruppen des TV Hude mit. Das Miteinander der Kulturen gibt es vor allem bei den Handballern und Volleyballern. Auch Kinder aus Flüchtlingsfamilien werden laut Felix Lingenau, Sportreferent des TV Hude, in die Sportlergemeinschaft aufgenommen. „Sie sind vor allem beim Kindertanz und beim Showtanz dabei“, berichtet der Sportreferent.