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Interkulturelle Woche Gottesdienst zu „Vielfalt verbindet“ auch in Ganderkesee

Von Thomas Deeken, Thomas Deeken | 26.09.2017, 15:31 Uhr

„Politik, die Fremdenfeindlichkeit schürt, von Angst gegen Überfremdung lebt, einseitig nationale Interessen betont, ist mit unserer christlichen Haltung nicht vereinbar.“ Das betont Hermann Abeln vom Ökumene-Kreis Ganderkesee, der für Donnerstag, 28. September, Menschen aller Glaubensrichtungen zu einem ökumenischen Gottesdienst einlädt.

Beginn der Veranstaltung, die innerhalb der bundesweiten Interkulturellen Woche (IKW) stattfindet und unter dem Motto „Vielfalt verbindet“ steht, ist um 19 Uhr im aramäischen St.-Jakobus-Zentrum an der Urneburger Straße (früher Westermann). Nach dem Gottesdienst sind alle Besucher zu Brot, Wein und leckeren Speisen eingeladen, heißt es in einer Mitteilung.

Zusammenlebenaller Menschen betont

„Der Ökumene-Kreis wünscht und hofft, dass nach dieser Begegnung viele mit einem neuen Bewusstsein in die vor uns liegende Zeit gehen und gern den Dialog mit den Mitmenschen anderer Kulturen und Religionen suchen“, sagt Abeln. Der Mitorganisator des Gottesdienstes setzt auf das Zusammenleben aller Menschen in Ganderkesee: „Wir sind Schwestern und Brüder unter einer Sonne. Wir – das sind Aramäer, Katholiken, evangelische Christen, Methodisten und Muslime.“.

Freitag Tag des Flüchtlings

Die IKW ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie findet seit 1975 Ende September statt. In mehr als 550 deutschen Städten und Gemeinden gibt es in diesen Tagen rund 5000 Veranstaltungen. Bestandteil dieser Initiative ist der Tag des Flüchtlings am Freitag, 29. September.