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Interviewer ab Freitag unterwegs Ganderkeseer Kaufleute werden zum Einzelhandelskonzept befragt

Von Thomas Deeken, Thomas Deeken | 14.07.2016, 12:58 Uhr

Die Haushaltsbefragung zum Einzelhandelskonzept der Gemeinde Ganderkesee ist abgeschlossen, ab Freitag, 15. Juli, sollen nun Kaufleute befragt werden. Das hat Wirtschaftsförderin Christa Linnemann mitgeteilt.

In zwei bis drei Wochen sollen die Ergebnisse von Mitarbeitern der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) vorliegen, die mindestens 20 Einzelhändler persönlich befragen möchten. Parallel dazu wollen sie jede Menge Daten erheben, um einen Überblick über das Nahversorgungsangebot aller Einzelhandelsgeschäfte zu erhalten. Darüber hinaus soll Anfang August an einem Freitagnachmittag noch eine Kunden-Wohnorterhebung erfolgen. „Dadurch wollen wir beispielsweise wissen, ob jemand aus Grüppenbühren eher in Ganderkesee oder in Bookholzberg einkauft“, so die Wirtschaftsförderin. Ein genauer Termin der Befragung stehe allerdings noch nicht fest.

Erste Resultate Mitte August

Die Resultate sollen in einem ersten Schritt im Arbeitskreis „Einzelhandelskonzept“ Mitte August beraten werden. In diesem Kreis wirken auch Vertreter der beiden Werbegemeinschaften mit. „So können weitere Ideen und Anregungen der Betriebe in das Einzelhandelskonzept und die ergänzende Stärken-Schwächen-Analyse der beiden Hauptorte mit einfließen“, sagt Christa Linnemann.

Persönliche Befragung in den Geschäften

Während die Haushalte telefonisch befragt wurden oder sich online beteiligen konnten, sollen die 20 Einzelhändler persönlich in den Geschäften aufgesucht und befragt werden. „Bei der Auswahl der Betriebe spielen deren Branchenzugehörigkeit, die Lage in der Gemeinde und die Größe eine Rolle“, erläutert die Wirtschaftsförderin. In den Gesprächen gehe es unter anderem darum, wie die Einzelhändler die örtliche Einzelhandelsentwicklung der vergangenen Jahre einschätzen und wie nach ihrer Ansicht der Standort gestärkt werden könne.

„Daten werden streng vertraulich behandelt“

Darüber hinaus würden verschiedene Fragen zur Größe der Verkaufsfläche, zum Einzugsbereich, aus dem die Kunden kommen, und zu Umsatzanteilen nach Sortimenten gestellt. „Diese Angaben werden von der GMA streng vertraulich behandelt“, betont Linnemann. Auch die Gemeindeverwaltung würde keine Einzeldaten erhalten. Die Interviewer seien mit einem Bestätigungsschreiben der Gemeinde ausgestattet. In Zweifelsfällen sollten die Unternehmer bei der Verwaltung nachfragen.