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Jahresbilanz liegt vor Ortswehr Ganderkesee absolviert 154 Einsätze

Von Thomas Breuer | 11.01.2016, 10:58 Uhr

Ortsbrandmeister Axel Hollmann sieht die Wehr gut gerüstet für kommende Aufgaben. Er möchte die Einsatzabteilung aber auch für Seiteneinsteiger öffnen.

Die Freiwillige Feuerwehr Ganderkesee hat laut Ortsbrandmeister Axel Hollmann im Jahr 2015 „ereignis- und einsatzreiche Monate“ erlebt. Insgesamt, so Hollmann am Freitagabend während der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus, habe die Wehr 154 Einsätze zu verzeichnen gehabt, bei denen 2525 Einsatzstunden angefallen seien. Die Zahl der Dienststunden belief sich in der Summe gar auf 7639.

207 Mitglieder in der Wehr

Mit der Entwicklung bei den Mitgliederzahlen ist Hollmann – mit seinem Stellvertreter Matthias Torunski erst seit Anfang März vergangenen Jahres im Amt – zufrieden. 207 Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder gehören der Wehr an. Auf die Einsatzabteilung entfallen davon 68 männliche und 13 weibliche Kräfte.

Laut Hollmann kann die altersbedingte Fluktuation in der Wehr durch die Kinder- und Jugendfeuerwehr größtenteils ausgeglichen werden. Dennoch sagt er: „Wir müssen die Einsatzabteilung auch weiterhin für Seiteneinsteiger attraktiv gestalten.“

Einige Neue in der Einsatzabteilung

Neu in die Einsatzabteilung gewechselt sind Jannik Hüneke, Tim Wolf und Chris-Lukas Bock. Zudem, so der Ortsbrandmeister, sei mit Diane Febert eine ehemalige Kameradin zurückgekehrt: „Wir empfangen sie mit offenen Armen!“ Fünf ausgebildete Feuerwehrleute haben die Einsatzabteilung verlassen.

Zu schaffen gemacht haben der Ortswehr unter anderem nicht nur 30 Brände, davon fünf der Kategorie Großbrand, sondern auch mehr als zwei Dutzend Fehlalarme .

Gut aufgestellt mit 25 Atemschutzträgern

Gut aufgestellt präsentiert sich die Wehr mit ihren 25 tauglichen Atemschutzträgern. „Es zeigt sich, dass der Atemschutz bei eigentlich allen Einsätzen notwendig und präventiv eingesetzt werden muss“, so Hollmann.

Um die nötige Fitness ausbauen zu können, wird derzeit über den Förderverein ein Training in einem Sportstudio angeboten . Etwa 27 Frauen und Männer beteiligten sich daran. Mit Blick auf 2016 sagte Hollmann, dass man sich frühzeitig mit dem Ersatz von Schlauchwagen und Tanklöschfahrzeug beschäftigen wolle. „Die technischen Herausforderungen an die Feuerwehr werden nicht weniger, sondern komplexer.“