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Johanneum ist Endo-Prothetik-Zentrum Wildeshauer Klinik für Gelenkersatzchirurgie zertifiziert

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 08.11.2017, 15:03 Uhr

Erneut hat das Wildeshauser Johanneum das höchste Prüfsiegel im Bereich Gelenkersatzchirurgie erhalten. Der Standort gehört zu einem von zwölf Zentren der Maximalversorgung in Niedersachsen.

„Ein Zertifikat dieser Güte belegt unsere qualitativ hochwertige Arbeit bei der Behandlung von Patienten mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken“, hat Dr. Nils H. Goecke, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Wildeshauser Krankenhaus Johanneum, jetzt anlässlich der erneuten Zertifizierung zum „Endo-Prothetik-Zentrum der Maximalversorgung“ (EPZ max) erklärt.

Zentrum der Maximalversorgung

Der Standort Wildeshausen gehört damit zu einem von zwölf Zentren der Maximalversorgung im Land Niedersachsen.

Besonders strenge Qualitätskriterien

Dieses höchste Prüfsiegel im Bereich Gelenkersatzchirurgie wird von unabhängigen Sachverständigen gemäß der Qualitätsoffensive der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) vergeben. Voraussetzung ist, dass die Kliniken besonders strenge Qualitätskriterien in Medizin, Pflege, Therapie und Organisation bei ihrer Implantation und Wechseloperation von künstlichen Hüft- und Kniegelenken erfüllen.

Rund 600 Operationen pro Jahr

Bereits seit 2013 als „EPZ max“ zertifiziert, behandelt das fachübergreifende Team um den Leiter Dr. Goecke und seinen Stellvertreter, Oberarzt Olaf Maethner, jährlich rund 600 Patienten mit Hüft- und Knieendoprothesen.

„Für ein ,EPZ max‘ sind mindestens 200 endoprothetische Eingriffe notwendig. Hier liegen wir also weit darüber“, machte Goecke deutlich.

Auch Hubert Bartelt, Verwaltungsdirektor des Johanneums, zeigte sich erfreut über diese Auszeichnung: „Unsere Patientinnen und Patienten werden auf höchstem Niveau nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen versorgt“, betonte er. Die Operateure verfügten dabei über große Erfahrung.

Information und Begleitung der Patienten wichtig

„Für die Auszeichnung als Maximalversorger wurden auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die Information und Begleitung der Patienten beurteilt“, erläutert Olaf Maethner, Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Daneben stünden regelmäßige Schulungen aller beteiligten Mitarbeiter, die Teilnahme am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) sowie die jährliche externe Überprüfung für eine weitere Sicherung der Behandlungsqualität.

Qualitätsmanagement

Experten der Fachbereiche Orthopädie und Unfallchirurgie arbeiten mit der Inneren Medizin, Anästhesie, Gefäßchirurgie, Radiologie ebenso zusammen wie mit der sowie Physiotherapie, dem Pflege-, Entlassungs- und Qualitätsmanagement. Auch externen Kooperationspartner sind eingebunden.

„Für alle stehen Patientensicherheit und Patientenwohl im Mittelpunkt“, macht Zentrumsleiter Dr. Goecke deutlich. Das Bestreben sei immer das bestmögliche Behandlungsergebnis für das individuelle Gelenkproblem.

„ <p>Patientensicherheit und Patientenwohl stehen im</p> <p>Mittelpunkt.</p> “