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Kaptitalanlage in Niedrigzinsphase Kirchenstiftung Harpstedt agiert mit Vorsicht

Von Reiner Haase | 28.04.2015, 18:40 Uhr

Die Harpstedter Kirchenstiftung ist bisher gut durch die Niedrigzinsphase gekommen. Fürs Überbrücken befürchteter Löcher werden Zinserträge angespart. Der Kapitalstock wächst.

Die langfristige Geldanlage sichert der Harpstedter Kirchenstiftung auch in der aktuellen Niedrigzinsphase ordentliche Erträge. Der Kapitalstock sei 2014 von knapp 300000 Euro auf über 357000 Euro gewachsen, parallel dazu der Zinsertrag von 6684 Euro im Jahr 2013 auf 7142 Euro im Jahr 2014, berichten die Stiftungsrats-Vorsitzenden Dieter Claußen und Manfred Sander. Aus den Erträgen zahlt die Stiftung Zuschüsse an Projekte in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde.

400000-Euro-Grenze

für Kapitalstock angepeilt

Die 300000-Euro-Marke für den Kapitalstock wurde 2014 glich im Januar geknackt, beim Konzert der Jungen Tenöre in der Christuskirche. Jetzt werde die 400000-Euro-Grenze angepeilt, kündigt Claußen an, allerdings erst für das Jahr 2016. Damit der Geldzufluss aus Zinsen nicht versiegt, werden neue Anlagemodelle geprüft. „Dafür haben wir Experten in der Landeskirche“, erläutert Sander. Zurzeit arbeite die Stiftung vorausschauend und spare einen Teil des Zinsertrags fürs Ausgleichen von Einnahmetälern, die in vier oder fünf Jahren erwartet werden.

Kickerinnen

beflügeln Mädchen

Im vergangenen Jahr ist wie immer vor allem die Kinder- und Jugendarbeit gefördert worden, aber auch die allgemeine Gemeindearbeit und die technische Ausstattung. Ausgegeben wurden insgesamt 3150 Euro. Besondere Wirkung hat das Austauschen defekter Spielfiguren am Kicker gehabt. Pastor Timo Rucks hat weiblich geformte Figuren eingebaut. „Danach haben die Mädchen am Spieltisch nur noch Erfolge gefeiert“, berichtet er.