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Kellerbrand in Hude Hund schlägt in Hude schneller an als Rauchmelder

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 13.02.2016, 18:55 Uhr

Aus ungeklärter Ursache ist am Samstag an Vosteens Kamp in Hude ein Kellerbrand ausgebrochen. Der Hund weckte die schlafende Familie.

Am frühen Samstagmorgen um 5.44 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Hude und Neuenkoop über Melder und Sirene zu einem Kellerbrand alarmiert. In einem Einfamilienhaus im Vosteens Kamp in Hude war es aus ungeklärter Ursache zu dem Brand gekommen. Die vierköpfige Familie, die das Haus bewohnt, konnte sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen.

Hund weckt Familie

Zum Glück der Menschen hatte der Hund der Familie noch vor dem Rauchmelder Alarm geschlagen und die Bewohner geweckt. Sie konnten umgehend das Haus verlassen und den Notruf wählen.

Löscharbeiten im Freien

Als die Feuerwehr Hude mit 30 Einsatzkräften und 6 Fahrzeugen am Brandort eintraf, drang dichter Rauch aus dem Gebäude. Ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz ging mit einem C-Rohr in das Gebäude und konnte den Brandort mit Hilfe der Wärmebildkamera schnell ausfindig machen. Über eine Außentreppe zum Keller brachte der Trupp den größten Teil des Brandguts ins Freie, um Wasserschaden im Keller zu verhindern. Im Vorgarten wurden Stoffreste und zwei Gefriertruhen mit einer Kübelspritze abgelöscht.

Gasleitung abgestellt

Die Feuerwehr Neuenkoop konnte die Anfahrt abbrechen und musste nicht mehr tätig werden. Ein Druckbelüfter kam zum Einsatz, um das Haus rauchfrei zu machen. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz kontrollierte das Gebäude dann nochmals und stellte außerdem die Gasleitung ab. Die EWE sowie die Polizei waren ebenfalls vor Ort.

Schaden noch nicht zu beziffern

Nach den Aufräumarbeiten konnte die Feuerwehr gegen 7 Uhr wieder abrücken.

Für die Dauer des Einsatzes war der Vosteens Kamp auf einem Teilstück voll gesperrt. Wie hoch der Schaden in dem Gebäude ist, kann noch nicht genau beziffert werden.