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Kinderflugtag des Atlas Airfields Einmal Ganderkesee von oben sehen

Von Mareike Bader | 11.09.2017, 19:52 Uhr

Buntes Treiben herrschte jetzt auf dem Atlas Airfield. So manches Kind konnte es beim Kinderflugtag kaum erwarten, in die Luft zu steigen.

Ganderkesee. Während des Fly-In-Wochenendes auf dem Atlas Airfield hat die Flugplatz-Gesellschaft am Sonntag einen Kinderflugtag veranstaltet. Die 14 Piloten stellten dabei nicht nur ihre Maschinen zur Verfügung, sondern auch ihr Können. Der Kinderflugtag sei eine große logistische Aktion, berichtete Flugplatzsprecher Jochen Klein. Insgesamt 62 Kinder durften mitfliegen, darunter sieben Kinder vom SOS-Kinderdorf in Worpswede.

Ursprünglich nur 17 Plätze

„Da waren welche dabei, die hätten sich das nicht leisten könnten“, hätten Vereinsmitglieder ihm gegenüber eingeschätzt so Klein. Ursprünglich waren nur 17 Plätze ausgeschrieben worden, dann sei das Angebot doch noch erweitert worden, sagte Klein. Mit unter den Kindern waren die Brüder Sören und Tjorben Ahrens, deren Mutter sie angemeldet hatte. Erst hatte nur der siebenjährige Tjorben eine Zusage erhalten. „Ich war richtig neidisch auf ihn, zwei Tage später war ich aber auch dabei“, freute sich der zehnährige Sören.

Beeindruckt nach dem Flug

Während Tjorben noch sichtlich beeindruckt nach dem Flug war, hatte Sören viel zu erzählen: „Den Falkensteinsee hatte ich mir nicht genau so vorgestellt. Ich dachte, aus der Luft sieht er anders aus, weil der ja so eine komische Form hat.“ „Es war zwar relativ wacklig, aber ist ja auch ein kleineres Flugzeug“, sagte Sören. Doch nicht alle Kinder kamen richtig glücklich an. Der achtjährigen Sina Neye war nach dem Flug erst mal etwas schlecht. Dabei sei es für sie gar nicht zu wacklig oder zu schnell gewesen, erklärte sie. Das Fliegen fand sie auf jeden Fall gut: „Die Autos waren richtig klein.“

Große Flugfans

Große Flugfans waren auch Massimo Werft und Manuel Wehnert. Die beiden Achtjährigen gehen in die gleiche Klasse, spielen auch zusammen Fußball und wollten gemeinsam ins Flugzeug. „Ich bin noch nie geflogen, aber ich finde Fliegen cool“, sagte Manuel Wehnert. Da hatte sein Klassenkamerad schon eine genauere Vorstellung: „Ich will später Pilot werden“, sagte Massimo Werft. Pilot will Lasse Stelling zwar nicht werden, das sei eine zu große Verantwortung. Aber Spaß hat ihm der Flug trotzdem gemacht.

Positive Bilanz

Jochen Klein zieht am Ende eine positive Bilanz: Es sei toll gewesen zu sehen, wie die Kinder strahlend aus den Flugzeugen steigen. „Es gibt keinen Hinweis, dass wir das nicht weitermachen.“