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Kreissynode DEL/OL-Land Kirchenkreis hofft auf neuen Gemeinschaftsgeist

Von Michael Korn | 27.01.2019, 18:04 Uhr

Von einem hoffnungsvollen Gemeinschaftsgeist war nach Angaben des Kirchenkreises Delmenhorst/Oldenburg-Land etwas zu spüren auf der konstituierenden Sitzung der Kreissynode im Huder Martin-Luther-Gemeindehaus.

Ein Plädoyer “für einen gesunden Gemeinschaftsgeist” hat Landrat Carsten Harings in seinem Grußwort der Kreissynode des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Delmenhorst/Oldenburg-Land mit auf den Weg gegeben. Er bekräftigte nach Mitteilung von Pastor Udo Dreyer, dass der von der Kirche wahrgenommene Auftrag der “religiösen Grundversorgung nötiger denn je” sei.

Andere Harmonie als in Politik

Harings habe besonders die Arbeit der Diakonie als verlässlichen und unverzichtbaren Partner im Landkreis hervorgehoben. Delmenhorsts Oberbürgermeister Axel Jahnz unterstrich laut Dreyer, dass es so viele Aufgabenfelder gebe, “bei denen Kirche und Politik zusammenarbeiten müssen” und dies auch gut täten. Er habe festgestellt, “ dass es in kirchlichen Gremien eine ganz andere Harmonie als in der Politik” gebe und wünschte der Arbeit der Kreissynode “Gottes Segen.”

Aufbruch zu neuen Wegen

Von einem hoffnungsvollen Gemeinschaftsgeist war den weiteren Angaben zufolge auch etwas zu spüren auf der konstituierenden Sitzung der Kreissynode im Huder Martin-Luther-Gemeindehaus. Von einem “Aufbruch zu neuen Wegen” getreu der Berufung Abrahams “in ein Land das ich (Gott) Dir zeigen werde” sprach Kreispfarrer Bertram Althausen in seiner Andacht und ließ durch ein gemeinsam von den 51 Synodalen gesprochenen Segen Gottvertrauen und Zuversicht spürbar werden. Dies wurde laut Dreyer unterstrichen durch die Präsentation der Einrichtungen des Kirchenkreises an verschiedenen Ständen, die eine lebendige Kirche sichtbar machten. So konnten die Synodalen in Kontakt kommen mit den Verantwortlichen der gemeindeübergreifenden Angebote von Jugendarbeit, Diakonie, Evangelische Familien-Bildungsstätte, “. Kirchenmusik, Notfallseelsorge, Kirchenverwaltung und Mitarbeitervertretung.

Wohlfühlsynode

Als eine, so Dreyer, “Wohlfühlsynode” besonders auch für die neuen Kreissynodalen, die einen Überblick über die Arbeitsfelder bekamen, startete die konstituierende Tagung der neuen Kreissynode, obwohl auch zahlreiche Wahlvorgänge zum Kreiskirchenrat und den Ausschüssen unter anderen für die Kreisjugendarbeit, Finanzen und Diakonie nötig waren. Zum Vorsitzenden wurde Dr. Detlev Lauhöfer aus Großenkneten wiedergewählt, seine Vertreterin ist Dorlis Woltjen aus Delmenhorst.. Dem neuen Kreiskirchenrat, dem Gremium, das die Kreissynode vorbereitet und geschäftsführend tätig ist, gehören neben dem Kreispfarrer als Vorsitzendem und Dr. Detlev Lauhöfer die gewählten Mitglieder Gerd Bischoff aus Wardenburg, Petra Holzapfel-Sperling aus Ganderkesee, Ingeborg Tödter aus Delmenhorst sowie als stellvertretender Vorsitzender und stellvertretender Kreispfarrer Pastor Reiner Backenköhler aus Hude sowie Pastorin Jennifer Battram-Arenhövel aus Delmenhorst an.

Zwei vakante Pfarrstellen

Dem Kirchenkreis gehören 87000 Gemeindeglieder an. Es gibt 37 Pfarrstellen und 20 Kirchengemeinden, wobei aktuell jeweils eine vakante Pfarrstelle in den Gemeinden Ganderkesee und Hude zur Wiederbesetzung ausgeschrieben ist.