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Klönen über alte Zeiten im Gymnasium Aus England zum Ehemaligen-Treffen nach Ganderkesee

Von Thomas Deeken, Thomas Deeken | 26.12.2016, 16:57 Uhr

Viele frühere Schüler des Gymnasiums Ganderkesee sind am 2. Weihnachtstag beim Ehemaligen-Treffen zusammengekommen. Eine weite Anreise hatte unter anderem Sarah Bogun, die inzwischen in England zu Hause ist.

Seit etwa 13 Jahren lebt sie in England. Jetzt kehrte sie wieder einmal zurück, um zum Weihnachtsfest ihre Familie in Ganderkesee zu besuchen und Freunde zu treffen. Dabei führte ihr Weg auch zum Gymnasium, an dem sie 1998 ihr Abi schaffte. Wie Sarah Bogun nutzten am 2. Weihnachtstag Dutzende Frauen und Männer verschiedener Jahrgänge das Angebot von Studienrat Jürgen Beier, beim inzwischen schon traditionellen Ehemaligen-Treffen mit Schulkameraden von früher zusammenzukommen, über alte Zeiten zu sprechen und durch das Gebäude zu schlendern.

Selbstständig in Brighton

Die 37 Jahre alte Sarah Bogun, die zunächst in einem Verlag in Oxford gearbeitet hatte, sich aber inzwischen selbstständig gemacht hat und in Brighton deutsche Bratwürste verkauft, sah unter anderem die ehemaligen Mitschülerinnen Jessica Schlawin, geborene Kunze, die in Ganderkesee wohnt, und Dorte Eilers, die inzwischen in Berlin zu Hause ist, wieder. Sie hätten nach wie vor viel Kontakt – am ehesten aber über Telefon, WhatsApp und vor allem über Facebook.

„Urgestein“ des ersten Jahrgangs

Ein „Urgestein“ war am 2. Weihnachstag ebenfalls wieder mit dabei: Hayo Hemjeoltmanns gehörte zu den ersten Abiturienten am Gymnasium Ganderkesee. Der 54-Jährige, ursprünglich Rethorner, jetzt Delmenhorster, legte sein Abitur 1983 ab, wurde Berufssoldat und ist inzwischen bereits Pensionär. „Diese Treffen lasse ich mir nicht nehmen. Ich komme seit 15 Jahren regelmäßig hierher“, so Hemjeoltmanns. Allerdings würde er selten Mitschüler seines Jahrgangs treffen. Heute kämen eher die Jüngeren.

Erweiterungsbau angeschaut

Viele Ehemalige wollten nicht nur miteinander ins Gespräch kommen und ihren alten Klassenraum wiedersehen. Einige kannten auch die Aula in ihrer jetzigen Form noch nicht. Und den Erweiterungsbau, der Anfang des nächsten Jahres bezogen werden soll, hatten die meisten ebenfalls noch nicht gesehen.