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Klosterfest in Bergedorf Beim Klosterfest schwelgen Besucher in Erinnerungen

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 11.06.2017, 20:42 Uhr

Die Gastgeber des Klosterfestes in Bergedorf freuten sich am Sonntag über die große Besucherzahl. Das vielfältige Angebot rechtfertigte den Zustrom.

„Pilgerweg zum Klosterfest“ hieß es am Sonntag auf Schildern mit Pfeil zum Hof Logemann in Bergedorf. Sie hatten ihre Berechtigung. Wer mit dem Auto das Fest rund um die kleine Kapelle besuchen wollte, die an die Bergedorfer Vorgeschichte der Zisterzienser-Mönche im großen Kloster in Hude erinnert, musste frühzeitig schon einen ordentlichen Fußweg in Kauf nehmen. Die Dorfstraße war über hunderte Meter vor und hinter der Hofzufahrt von parkenden Autos gesäumt. Die große Zahl Radler war besser bedient.

2000 Besucher geschätzt

„Es ist ein Kommen, Verweilen und Gehen“, freute sich der in Mönchskutte steckende Gastgeber Gerd Logemann, „es werden am Ende wohl 2000 Besucher gewesen sein.“ Und denen wurde neben kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Melkhus der Logemanns große Vielfalt geboten. Künstler und Handwerkerpräsentierten ihre Produkte, der Hof und der Bauerngarten luden mit schattigen Plätzen zum Schauen und Verweilen ein. Informationen über die christliche Vorgeschichte gingen mit Auskünften über die moderne Landwirtschaft einher. Mönch Logemann führte Besucher in die kleine Kapelle mit Heilkräutergarten davor. Der Bläserkreis der Kirchengemeinde Ganderkesee gab ein kleines Platzkonzert, Fred Molde griff später zum Akkordeon, und schließlich ließen die Bläser aus der Sagerheide die Jagdhörner erklingen.

Küken wecken Erinnerungen

Familienfreundlichkeit ergab sich aus dem vielfältigen Angebot für Kinder. Vom Spielplatz mit Trettreckern über Ponyreiten und Kutschfahrten bis zum Bogenschießen wurde die Vielfalt ausgekostet. Die Küken unter der Wärmelampe, eigentlich für Kinder präsentiert, waren meist von älteren Besuchern umstanden, die in Erinnerungen schwelgten.