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Kommunalwahl 2016 in Hude 60 Bewerber für 32 Plätze im Huder Gemeinderat

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 29.07.2016, 20:10 Uhr

Bewerber der sechs Huder Ratsparteien sind für die Wahl am 11. September zugelassen worden. Das Votum des Wahlausschusses war einstimmig.

60 Kandidaten bewerben sich um die 32 Plätze im Rat der Gemeinde Hude, die mit der Kommunalwahl am 11. September frei werden. Der Wahlausschuss der Gemeinde hat die Unterlagen am Donnerstagabend in einer von Bürgermeister Holger Lebedinzew (parteilos) geleiteten öffentlichen Sitzung geprüft und abgesegnet.

Sechs Ratsparteien kandidieren

Überraschungen werden auf den Wahlzetteln, die jetzt gedruckt werden können, nicht zu finden sein: Die Bewerber kommen allesamt aus den Parteien, die jetzt schon im Gemeinderat vertreten sind. Bei der Wahl vor fünf Jahren hatten die SPD elf, die CDU zehn, die Grünen sechs, die FDP drei sowie die Linken und die Freien Wähler je ein Mandat gewonnen.

SPD stellt größtes Kontingent

Mit 21 Namen hat die SPD die längste Kandidatenliste eingereicht. Die CDU schickt 17 Bewerber in das Rennen um die Wählergunst, die Grünen sieben, die FDP zehn und die Freien Wähler vier. Die Linken treten mit einer Kandidatin an.

Männer in der Überzahl

Auf den Wahlzetteln stehen die Namen von 43 Männern und 17 Frauen. Die SPD tritt mit 14 Männern und sieben Frauen an, die CDU mit 15 Männern und zwei Frauen, die Grünen mit vier Männern und drei Frauen, die FDP mit sieben Männern und drei Frauen, die Freien Wähler mit drei Männern und einer Frau, die Linken mit einer Frau. Die Minderzahl der Frauen auf ihren Listen relativieren die Grünen, die FDP und die Freien Wähler dadurch, dass mit Karin Rohde, Marlies Pape und Ursula Budde die Namen von Frauen ganz oben auf der Wahlliste zu finden sein werden. Die ersten Namen auf der SPD-Liste sind Peter Zwiener und Ulrike Janz-Janzen, auf der CDU-Liste Dirk Vorlauf und Sandra Meyer.

Grüne Zettel für Ratswahl

Für die Gemeinderatswahl werden laut Jutta Settelmeier, Wahl-Sachbearbeiterin der Gemeindeverwaltung, grüne Zettel in etwa im DIN-A-3-Format gedruckt. Die Parteien bekommen nebeneinander Spalten zugeteilt. Die Reihenfolge – SPD vor CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, Die Linke und Freie Wähler – beruht auf einer Vorgabe des Landkreises Oldenburg.