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Kostümbörse zum Ganderkeseer Fasching Zum zwölften Mal das passende Outfit aus zweiter Hand

Von Thomas Deeken | 02.01.2019, 21:15 Uhr

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Kostümbörse zum Ganderkeseer Fasching. Erster Annahmetag für Outfits und Zubehör ist am Montag, 21. Januar. Verkauft werden sie ab Freitag, 8. Februar.

Wenn mal ein kleiner Knopf fehlt, für den sich ein Ersatzknopf annähen lässt, sei das nicht ganz so schlimm. Insgesamt sollen die Kostüme, Accessoires und Perücken aber heil, sauber „und in einem wirklich guten Zustand“ sein, damit sie auf der Kostümbörse in Ganderkesee angenommen und weiterverkauft werden können. Das betont Elfriede Meyer, die gemeinsam mit Brigitte Ewald und Christa Rediske ehrenamtlich die inzwischen zwölfte Kostümbörse für die bevorstehende Faschingszeit anbietet. Erster Annahmetag ist der 21. Januar, erster Verkaufstag der 8. Februar.

Vor allem viele Kinderkostüme

Elfriede Meyer rechnet mit bis zu 700 verschiedenen Teilen für jedes Alter und für alle Themen vom kompletten Kostüm bis zum einzelnen Hut, die den Besitzer wechseln sollen. Dabei dürfte es sicherlich wieder mehr Outfits für Kinder als für Erwachsene geben – vor allem deshalb, weil die jungen Faschingfans schnell aus den Kostümen herauswachsen würden und weil man nicht unbedingt zweimal hintereinander im selben Dress feiern möchte. Das gelte für Erwachsene zwar auch. Viele würden aber noch mal überlegen, ob man den Piratenlook oder das Nonnenkostüm nicht doch noch im über- oder überübernächsten Jahr aus dem Schrank holen könnte, so die Organisatorinnen der Börse.

Über Preise wird vorher gesprochen

Wer ein Kostüm anbieten möchte, kommt mit einer Preisvorstellung ins Von-Seggern-Haus an der Rathausstraße 19 im Ortskern. Dort werde besprochen, ob die Vorstellung realistisch sei, ob der Preis doch niedriger angesetzt werden müsse oder ob man möglicherweise sogar noch etwas mehr verlangen könnte. „Wir kennen ja inzwischen unsere Kundschaft und wissen auch, was sie bezahlen will“, sagt Elfriede Meyer. Anschließend werde jedes Teil akribisch aufgelistet. Das sei vor allem deshalb wichtig, wenn die Outfits keine Abnehmer finden. Dann müsse der Eigentümer nach Faschingsende alles wieder abholen.

Erst zwei Wochen Annahme, danach Verkauf

Die ersten Kostüme werden am Montag, 21. Januar, zwischen 17 und 19 Uhr entgegengenommen. Weitere Annahmetage sind Montag, 28. Januar, 17 bis 19 Uhr,Mittwoch, 23. und 30. Januar, 11 bis 13 Uhr, Freitag, 25. Januar und 1. Februar, 17 bis 19 Uhr, sowie Samstag, 26. Januar und 2. Februar, 11 bis 13 Uhr. In dieser Zeit ist laut Organisationsteam kein Kauf beziehungsweise Verkauf möglich. Verkauft wird das Faschingszubehör vielmehr ab 8. Februar zwischen 17 und 20 Uhr – erstmals zum Start an einem Freitag. Weitere Verkaufstermine sind Montag, 11. und 18. Februar, 17 bis 19 Uhr, Freitag, 15. und 22. Februar, 17 bis 19 Uhr sowie Samstag, 9., 16. und 23. Februar, 11 bis 14 Uhr. Auszahlung beziehungsweise Kleiderrückgabe ist ausschließlich am Montag, 11. März, zwischen 18 und 19 Uhr.