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Kreis investiert erheblich Wo das Radwegenetz im Kreis Oldenburg besser wird

Von Thorsten Konkel | 03.01.2019, 16:19 Uhr

Der Landkreis setzt seinen Weg, Jahr für Jahr mehr Mittel in die Erhaltung und den Ausbau der Infrastruktur zu stecken, fort. 2019 dürfen sich auch Radfahrer über bessere Wege freuen.

Der Landkreis Oldenburg wird weiterhin Jahr für Jahr mehr Mittel in die Erhaltung und den Ausbau der Infrastruktur stecken. Nachdem die Verwaltung 2018 knapp zwei Millionen Euro überwiegend für die Sanierung und den Ausbau von Kreisstraßen aufgewendet hat, soll 2019 schwerpunktmäßig das Radwegenetz modernisiert werden. Von der besseren Anbindung profitieren auch Radler in der Gemeinde Ganderkesee.

2018: Sanierung von Kreisstraßen

Rund 1,95 Millionen Euro hat der Kreis im letzten Jahr überwiegend in die Sanierung von Kreisstraßen aber auch Radwegen investiert. 2017 sind es bereits an die 1,6 Millionen gewesen.

Die komplexesten Straßenbauarbeiten gab es 2018 in der Ortsdurchfahrt Sandkrug beim Ausbau des Knotenpunkts der Kreisstraßen 235/346 mit einer Ampelanlage und zusätzlichen Abbiegespuren. Mit Blick darauf, dass es sich bei dieser Kreuzung um einen viel befahrenen Knotenpunkt handelt, ist der Bau laut Verwaltung reibungslos verlaufen. Wegen der Baustelle musste sogar die Freiwillige Feuerwehr Sandkrug mit ihren Fahrzeugen vorübergehend umziehen.

Radwegebau: Anfang zwischen Havekost und Birkenheide gemacht

Der Anfang der Radwegesanierung ist 2018 zwischen Havekost und Birkenheide gemacht worden. Einige Abschnitte des Radweges der dortigen Kreisstraße 342 wurden für gut 250.000 Euro saniert. Auch die Fahrbahn und der Radweg der Kreisstraße 222 von Wüsting-Wraggenort nach Hude-Reiherholz ist auf einer Strecke von 4,4 Kilometern saniert worden. Die Kosten allein dafür: rund 1,4 Millionen Euro.

Im Bereich Radwegneubau wurde dann im Spätsommer mit den Arbeiten des Weges an der K 53 zwischen Horstedt und Klein Ippener begonnen. Insgesamt sind hierfür etwa 1,2 Millionen Euro eingeplant. Doch an die 645.000 Euro davon steuert das Land Niedersachsen bei und weitere 180.000 Euro die Gemeinde Dötlingen.

Gute Nachrichten für Radler aus Ganderkesee

In diesem Jahr dürfen sich wieder Radler aus der Gemeinde Ganderkesee über eine bessere Anbindung freuen: Beabsichtigt ist es, sowohl den Radweg als auch die Fahrbahn der Kreisstraße 286 zwischen Havekost und Prinzhöfte zu sanieren: Das kostet etwa 1,75 Millionen Euro. Zusätzlich stehen Arbeiten an den Fahrbahnen der Kreisstraße zwischen Oberlethe und Wardenburg (315.000 Euro) sowie der Kreisstraße 149 in Oberlethe (110.000 Euro) an.

2019 werden außerdem die Planungen für neue Radwege an der K 5 von Colnrade nach Reckum, an der K 225 von Wildeshausen nach Reckum und an der K 6 von Beckeln nach Winkelsett fortgeführt. Zudem wirft ein weiteres innerörtliches Straßenbauvorhaben seinen Schatten voraus. Für den beabsichtigten Ausbau der Kreisstraße 124 in der Ortsdurchfahrt Hundsmühlen soll noch in diesem Jahr das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen werden.