Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Kreiskinderkulturfest in Harpstedt Kreisjugendring will politischer arbeiten

Von Reiner Haase | 11.03.2015, 15:58 Uhr

Harpstedt/Landkreis Oldenburg. Der Kreisjugendring will gegenüber dem Landkreis Oldenburg verstärkt als politische Vertretung der Jugendgruppen in den Vereinen auftreten. Der Vorstand hatzwei neue Beisitzer.

Der Kreisjugendring will gegenüber dem Landkreis Oldenburg verstärkt als politische Vertretung der Jugendgruppen in den Vereinen auftreten. Das ist das Ergebnis einer eingehenden Diskussion in der Jahreshauptversammlung in Harpstedt. Es wurde festgestellt, dass die Jugendarbeit vor Ort bei den Gemeinden sehr gut funktioniert und die Vereine nicht die Notwendigkeit sehen, dem Kreisjugendring beizutreten.

Wegen zu geringer Nachfrage sind im vergangenen Jahr keine Seminare veranstaltet worden, obwohl genügend Geld zur Verfügung steht. Die Vereine seien in separaten Strukturen, zum Beispiel beim Sportbund, in den Kirchen und in der Feuerwehr organisiert und könnten dort Lehrgänge besuchen, die sie zum Beispiel für den Erwerb der Jugendleitercard benötigen. Aktuell bietet der Kreisjugendring das Seminar „Erste Hilfe outdoor“ von Freitag, 24. April, bis Sonntag, 26. April, an. Dafür liegen schon einige Anmeldungen vor.

Die Vorsitzende Susanne Hollinden blickte auf ein gelungenes Kinderkulturfest rund um die Alexanderkirche in Wildeshausen zurück. Es seien 32 Gruppen und Organisationen vor Ort gewesen, die bis zu vier Veranstaltungen zum Programm beigesteuert hätten. Nachdem Dötlingen abgesprungen ist, wird das Kreiskinderkulturfest in diesem Jahr auf dem Kreisjugendzeltplatz in Harpstedt gefeiert. Für den Kreisjugendzeltplatz wird aktuell ein neues Konzept ausgearbeitet; es sollen auch Übernachtungen im Gebäude möglich sein.

Neu in den Vorstand des Kreisjugendrings wurden Jana Pölking und Nicky Stötzer als Beisitzer gewählt. Den Vorstand bilden ansonsten die Vorsitzende Susanne Hollinden, die Stellvertreter Wilfried Hollinden und Hans-Joachim Schilberg sowie Schriftführer Hans-Ulrich Otto.