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Künstler in Hude öffentlich aktiv Kloster in Hude und Hasbruch inspirieren zu Gemälden

Von A. Schnackenburg | 30.06.2016, 13:34 Uhr

Die Huder Klosterruine und die Friederikeneiche inspirieren den Künstler Karl-Karol Chrobok. Er lässt sich über die Schulter blicken und gibt Auskünfte.

Nicht nur neu, sondern sogar noch nass werden jene Bilder sein, die der Gast am kommenden Sonntag, 3. Juli, ab 15 Uhr in der Galerie am Stall in Kirchkimmen, Am Ebenesch 4, zu sehen bekommt: Ölgemälde Karl-Karol Chroboks, die der Maler dieser Tage etwa vor der Klosterruine in Hude oder unter der Friederikeneiche im Hasbruch malt - „pleinair“, wie die Fachwelt dazu sagt.

In Fußstapfen der Impressionisten

Hinter diesem französischen Begriff „pleinair“ verberge sich letztlich nicht mehr, als die wörtliche Übersetzung „im Freien“ vermuten lasse. Das hat Chrobok am vergangenen Sonntag vor der Klosterruine Hudes schon einmal jenen Passanten verraten, die ihm beim Malen über die Schulter blickten. Geprägt hätten die Impressionisten den Begriff, so der Künstler.

Malerei unter freiem Himmel

Seinerseits male er vor allem gern unter freiem Himmel, um „auszubrechen“. Die Luft des Ateliers mit all der Chemie mache ihn auf Dauer krank. Chrobok glaubt, dass seine Ölgemälde noch ein bisschen stärker ausdünsteten, als es jene anderer Künstler täten: weil er sehr „dick“ male. Dies sei zugleich der Grund dafür, dass seine Bilder etwa zwei Monate bräuchten, um vollständig zu trocknen.

Bilder nahe am Motiv

Freunden der Galerie am Stall sei Chrobok kein Unbekannter, sagt Galerist Frank L. Giesen. Allerdings habe der Maler bisher eher abstrakte Kunst bei ihm ausgestellt. Derzeit hingegen bilde Chrobok jene Motive nach, die er unter freiem Himmel vorfinde, also etwa die Ruinen des Klosters oder auch die Friederikeneiche im Hasbruch.

Morgen „pleinair“ im Hasbruch

Wer Chrobok beim Malen der Eiche zusehen und mit ihm über Kunst sprechen möchte, hat dazu morgen, Samstag, um 17 Uhr die Gelegenheit: direkt vor Ort im Hasbruch, „pleinair“ eben.