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Kunst und soziale Projekte Verein Ganterart steuert in Ganderkesee neue Ziele an

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 11.11.2016, 20:21 Uhr

Beim traditionellen „Gänseessen nach Ganterart“ des Vereins Ganterart am Freitagabend, 11.11., hat der Vorsitzende des Vereins Eckhard Eichhorn nicht bloß einen Rückblick geführt.

Anlässlich der Feier zum zehnjährigen Bestehen kündigte Eichhorn im Airfield Restaurant an, dass der Verein nach Beendigung seines Langzeitprojekts, der Schaffung des inklusiven Campus-Vorhabens an der Katenkampschule, neue Ideen zur Förderung sozialer Projekte „ausbrüten“ will. Zu deren Finanzierung stellten die Künstler Jürgen Knapp und Norbert Marten neue Ganterskulpturen vor. Knapp, Schöpfer des „Ur-Ganters“, formte einen kleinen „Tischganter“, der als kleines Mitbringsel neue Märkte erschließen kann. Marten, der später die Form des Ganters 2.0 prägte, erdachte einen „Gartenganter“, dessen Größe unterhalb seiner Skulptur 2.0 liegt. Laut Eichhorn erwarte man 2017 die Landung des bereits 77. „großen“ Ganters in der Gemeinde. „Sieben sind fest bestellt und mit fünf Interessenten führen wir Gespräche“, verriet Eichhorn. Der Verein, der am 23. September das zehnjährige Bestehen gefeiert hat, verfolgt Projekte zur Förderung von Kunst, Sozialem und Standortmarketing. Letzter Baustein des Campus-Vorhabens ist ein Verkehrsübungsplatz, der 2017 vollendet werden soll. Sowohl Kinder mit und ohne Behinderungen als auch Flüchtlinge sollen darauf den sicheren Umgang im Straßenverkehr erlernen können“, erläuterte Eichhorn. So würden Ampeln in Kinderaugehöhe zu diesem Lernerfolg beitragen. Noch nicht in Schwung gekommen ist das Backhaus auf dem Campus. „Dazu suchen wir noch immer einen Betreiber, der ein regelmäßiges Backen und Schnacken, den Austausch über alle Grenzen hinaus ermöglicht“, räumte Eichhorn ein. Einen Kunstpreis verliehen die Vereinsmitglieder am Freitag nicht. Den hatten sie nämlich schon im Juni dem Heider Künstler Gerhard Juchem für sein Lebenswerk überreicht.