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Kurioser Einsatz in Dötlingen Retter bleiben bei Einsatz in Fahrstuhl stecken

Von Eyke Swarovsky | 15.06.2017, 17:23 Uhr

Kurioser Einsatz in Dötlingen (Landkreis Oldenburg): Auf dem Weg zu einem medizinischen Notfall sind in einem Wohnhaus zwei Retter in einem Aufzug stecken geblieben. Weitere Retter mussten anrücken.

An der gemeldeten Adresse „Im Fuhrenkamp“ hatte sich nach Angaben der Feuerwehr gegen 8.40 Uhr am Donnerstag ein medizinischer Notfall ereignet, zu dem sowohl ein ehrenamtlicher First Responder (rettungsdienstlich geschulter Ersthelfer) aus Neerstedt, als auch ein Rettungswagen aus Wildeshausen angerückt waren.

Feuerwehr entdeckt Retter im Fahrstuhl

Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich dann heraus, dass der First Responder und ein Besatzungsmitglied des Rettungswagens in einem Fahrstuhl im Inneren des Wohnhauses steckengeblieben waren. Sie hatten einen Tragestuhl zum Patiententransport über den Lift ins Obergeschoss befördern wollen. Während das zweite Besatzungsmitglied des Rettungswagens im Obergeschoss die Patientenversorgung übernahm, wurde neben der Feuerwehr auch ein zweiter Rettungswagen zur Unterstützung angefordert.

Aufzugtür mit Werkzeug geöffnet

Die Tür des Fahrstuhls wurde durch die Feuerwehr innerhalb kurzer Zeit unter Zuhilfenahme eines speziellen Werkzeuges geöffnet. Da sich der Aufzug nach der Abfahrt erst wenige Zentimeter bewegt hatte, konnte das eingeschlossene Rettungsdienstpersonal den Fahrstuhl ohne Probleme verlassen und sich im Anschluss wieder der Patientenversorgung widmen.

Von der Ortsfeuerwehr Dötlingen waren zehn Feuerwehrleute mit zwei Fahrzeugen vor Ort. Nach einer halben Stunde konnte der Einsatz beendet werden.