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Kurzfristige Brückensanierung Autobahn 1: Neue Baustelle bei Wildeshausen bis November

Von Reiner Haase | 18.08.2015, 21:09 Uhr

An der Autobahnbrücke über die Hunte bei Wildeshausen sind Risse im Beton entdeckt worden. Am Freitag, 21. August, beginnt die kurzfristig angesetzte Sanierung.

Auf der stark befahrenen und störanfälligen Autobahn 1 wird kurzfristig eine weitere Großbaustelle eingerichtet. Das Brückenbauwerk über die Hunte zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen-West und Wildeshausen-Nord in Fahrtrichtung Bremen wird ab Ende August für dringende Sanierungsarbeiten ganz gesperrt. Voraussichtlich bis Mitte November wird der Verkehr in beiden Richtungen auf jeweils zwei Spuren auf die Richtungsfahrbahn Osnabrück geführt.

Risse im Beton

Risse im Beton des Brückenbauwerks und in der Fahrbahn machen laut Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die kurzfristige Sanierung des Brückenteils in Fahrtrichtung Bremen erforderlich. Aus Sicherheitsgründen müsse die Brücke komplett entlastet werden.

Erste Arbeiten ab Freitag

Die Bauarbeiten am Brückenbauwerk werden ab Freitag, 21. August, vorbereitet. Der Verkehr wird zunächst in beiden Fahrtrichtungen zweistreifig geführt, wobei die Standstreifen mitgenutzt werden. Auf dem Mittelstreifen werden Schutzplanken entfernt, und es werden Überfahrten hergerichtet.

Bauarbeiten bis Mitte November

Die eigentlichen Sanierungsarbeiten in Tag- und Nachtschichten sollen am Sonnabend, 29. August, beginnen und bis Mitte November dauern. In dieser Zeit wird der Verkehr der Richtungsfahrbahn Bremen zweistreifig auf die Richtungsfahrbahn Osnabrück gelenkt, was die komplette Entlastung des Brückenbauwerks in Fahrtrichtung Bremen möglich macht. In Fahrtrichtung Osnabrück stehen ebenfalls weiterhin zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Die Straßenbaubehörde macht darauf aufmerksam, dass witterungsbedingte Verzögerungen möglich sind. Die Tank- und Rastanlage Wildeshausen ist in beiden Fahrtrichtungen während der gesamten Bauzeit erreichbar.

Unfallträchtiger Abschnitt

Die Autobahn 1 ist zwischen den Autobahndreiecken Stuhr und Ahlhorn sehr unfallträchtig, weil sie nur zweispurig ausgebaut ist. Das hat sich in den vergangenen Monaten bei der Erneuerung von Betondeckfeldern in diesem Bereich erwiesen. Die Landesbehörde und die Autobahnpolizei fordern die Verkehrsteilnehmer zu Rücksichtnahme und erhöhter Aufmerksamkeit auf.