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Lagerkapazitäten erschöpft Ganderkesee: Genügend Spenden für Flüchtlinge eingegangen

Von Katja Butschbach | 21.08.2015, 19:35 Uhr

Die Lagerkapazitäten der Gemeinde für Spenden wie Möbel sind erschöpft. Nach einer „überwältigenden“ Welle ist das Spendenaufkommen etwas abgeebbt.

Leerstehende Büros, ein Besprechungsraum, der Rathauskeller: An verschiedenen Orten lagert die Gemeindeverwaltung Spenden zwischen, die Bürger für Flüchtlinge abgegeben haben. „Es wurden zahlreiche Spenden angeboten“, erklärte Gemeindesprecher Hauke Gruhn; die Resonanz sei „überwältigend“ gewesen. „Die Kapazitäten sind erschöpft. Aktuell werden keine neuen Spenden mehr eingelagert“, berichtet der Gemeindesprecher.

Der akute Bedarf ist gedeckt

„Der akute Bedarf ist gedeckt“, sagt Gruhn. Unter anderem Hochstühle für Kinder seien jetzt ausreichend vorhanden. Jetzt würden erst einmal die Wohnungen hergerichtet.

Ehrenamtliche und Mitarbeiter des Rathauses kümmern sich

Mit den Sachspenden sind Ehrenamtliche, aber auch einige Mitarbeiter des Rathauses befasst, die stundenweise einspringen. „Das Aufkommen an Sachspenden ist nach der ersten großen Welle etwas abgeebbt, was zu erwarten war und angesichts der Vielzahl an Spenden zurzeit der Gemeindeverwaltung auch entgegenkommt.“

„Viele Bürgerinnen und Bürger haben angeboten, ihre Möbel direkt zu den demnächst zu beziehenden Wohnungen zu transportieren“, berichtet Gruhn. „Bei größeren Möbeln kann unter Umständen aber auch ein Hausmeister aushelfen.“

Hilfe wird zielgerichtet erfasst

Die Gemeinde hatte für die Spenden für Flüchtlinge eine klare Struktur geschaffen und eine eigene Telefonnummer und E-Mail-Adresse dafür eingerichtet. Auf der Gemeindehomepage ist dem Thema Flüchtlinge eine eigene Rubrik gewidmet. All dies habe dazu beigetragen, „dass die angebotene Hilfe zielgerichtet erfasst wird“.

Wenn wieder neue Spenden nötig werden, „wird es über die Presse, die sozialen Netzwerke und die Homepage bekannt gemacht“, so Gruhn.