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Laienspieler bei Sievers längst heimisch „Zur Linde“ bleibt Heimat für Stuhrer Bühne

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 08.12.2016, 10:15 Uhr

Grüppenbühren Der Grüppenbührener Gasthof „Zur Linde“ ist zum festen Spielort der Heimatbühne Stuhr geworden. Auch 2017 wollen die Laienspieler die Zuschauer wieder mit Plattdeutschem erfreuen.

„In Hamburg op St. Pauli“ mögen sich am Samstag, 7. Januar, Besucher des Gasthauses „Zur Linde“ wähnen: Der Hamburger Stadtteil mit seinem Vergnügungsviertel ist nämlich Inhalt des gleichnamigen Lustspiels, das die Heimatbühne Stuhr dort aufführt.

Traditionstheater ist 2015 umgezogen

Das Stuhrer Traditionstheater war 2015 nach Grüppenbühren umgezogen, nachdem ihre vorherige Spielstätte, das Gasthaus Bellmann, abgerissen worden war. Längst hat es in Grüppenbühren eine neue Heimat gefunden. In die Gemeinde zog es die Laienschauspieler vor allem darum, weil traditionell viele Besucher aus Ganderkesee anreisten – mit dem VdK oder der AWO. Am Samstag, 7. Januar, dreht sich auf der Sieverschen Bühne alles um Wirtin Pauline Pröschmeier. Sie hat ihren geschiedenen Mann hinters Licht geführt, um weiter Alimente zu kassieren. Denn Pauline hat ihrem Ex den Tod des Sohnes verschwiegen. So wird kurzerhand Nachbarssohn Willi in das humorige Lügengespinst verwickelt.

Einlass ab 19 Uhr

Die turbulenten Wendungen um diese Lügengeschichte sorgen auf der Bühne für allerhand kurioses und kurzweiliges Kuddelmuddel. „Es geht wieder hoch her“, verspricht Horst True, zweiter Vorsitzender des Theatervereins aus Stuhr, den Gästen. Einlass ist am 7. Januar bereits ab 19 Uhr. Die Familie Sievers sorgt dann für das leibliche Wohl der Zuschauer.

Karten gibt es im Vorverkauf telefonisch bei der Mühle Unger in Varrel unter (04221) 30268 oder bei Horst True in Blocken unter (0421) 894127.