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Landkreis kommt Eltern entgegen Frische Luft für Schüler im Gymnasium Ganderkesee

Von Reiner Haase | 30.06.2015, 22:36 Uhr

Der Landkreis kommt den Eltern des Gymnasiums Ganderkesee entgegen. Die Räume im Neubau sollen ein bewegliches Fenster mehr als bisher geplant bekommen.

Im Streit über die Frischluftzufuhr im geplanten Erweiterungsbau für das Gymnasium in Ganderkesee will der Landkreis Oldenburg als Schulträger den Eltern auf halbem Wege entgegenkommen. Laut Bauplaner Ludger Krone ist es möglich, in den Klassen- und Gruppenräumen je einen Fensterflügel mehr einzubauen, der geöffnet werden kann. Als „nicht genehmigungsfähig“ stufte Krone am Dienstag im Schulausschuss des Landkreises den Einbau einer dezentralen Belüftungsanlage ein. Das Gebäude müsste ihm zufolge zwei Meter höher gebaut werden als bisher vorgesehen. „Das hätte kein Nachbar mitgemacht“, ist Krone überzeugt.

Unter die Decke oder in die Ecke

Aus dem Wunschkatalog streichen müssen die Eltern auch den Wunsch, die dezentralen Belüfter, je Raum einen, im Flur zu platzieren. Krone wies darauf hin, dass die Wände Löcher für die Rohre bekämen, und das kollidiere mit Vorschriften für den Brandschutz. Geprüft wird noch, ob die Geräte in den Klassen- und Gruppenräumen unter der Decke montiert oder als schmaler Schrank in einer Ecke platziert werden. Die Geräuschentwicklung der Geräte verglich der Bauplaner mit einem Beamer: Alltags verträglich, bei konzentrierter Arbeit und geöffneten Fenstern abschaltbar.

Bauabschluss im Herbst 2016

Krone geht nach den Ergebnissen der Ausschreibungen davon aus, dass der Kostenrahmen von 4,25 Millionen Euro nicht gesprengt wird. Geplant ist, mit den Bauarbeiten in diesen Sommerferien zu beginnen und die Arbeiten in den Herbstferien 2016 zu beenden.