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Landtage Nord 2015 in Wüsting Landtage Nord mit reibungslosem Haupttag

Von Reiner Haase | 23.08.2015, 20:33 Uhr

Viele Besucher, weniger Staus an der Zufahrt zum Gelände der Landtage Nord 2015: Kleine Korrekturen am Verkehrskonzept haben sich am besucherstarken Sonntag ausgezahlt.

Wahrscheinlich mehr Besucher, aber nicht so lange Autoschlangen vor den Parkplätzen: Ute Thümler, Mitveranstalterin der Messe Landtage Nord auf dem weitläufigen Gelände des Hofs Urban in Wüsting, blickt sehr zufrieden auf den gestrigen Sonntag als Messetag mit dem stärksten Besucherandrang zurück. „Vor einem Jahr hat es am Sonntag einige Probleme gegeben. Wir haben uns mit der Polizei zusammengesetzt und Kleinigkeiten verändert. Das hat sich ausgezahlt“, erklärt Thümler.

Klassischer Familientag

Es hat sich bestätigt, dass der Sonntag der klassische Familientag der Landtage Nord ist. Der Freitag als Eröffnungstag ziehe ein gemischtes Publikum an. Sehr gutes Wetter habe zu sehr guten Zahlen geführt, blickt die Veranstalterin zurück. Der Sonnabend sei verlaufen wie der zweite Messe-Tag im Vorjahr: „Sehr gut besucht, aber an den Sonntag kommt der Sonnabend nicht heran.“ Das hat laut Thümler Vorteile für die Besucher und die Aussteller: „Es gibt kein Geschiebe.“ Zahlen wolle und könne sie nicht nennen, betont sie: „Die Aussteller haben Karten an ihre Kunden weitergegeben. Wir haben Karten verkauft. Das muss erst unter einen Hut gebracht werden“.

Super-Wetter, Super-Besuch

„Wir haben hier eine Outdoor-Veranstaltung. In diesem Jahr haben wir Super-Wetter, und es wird Super-Zahlen geben. In anderen Jahren mit viel Regen hat es auch schon mal Einbrüche gegeben“, sagt Thümler. Im letzten Jahr haben die Landtage 70000 Besucher angezogen.

Nur kleine Zwischenfälle

Die Nachricht vom Armbruch eines Kindes hat Thümler am Sonntagnachmittag erreicht. „Das ist bedauerlich, aber wohl nicht zu vermeiden bei einer Veranstaltung mit so vielen Menschen an einem Ort, der auch zum Mitmachen herausfordert.“ Und ansonsten? „Alles hat hervorragend geklappt. Ein paar Wespenstiche, sonst war nichts.“ Wäre da nicht hin und wieder ein Autofahrer, der sein Gefährt nicht wiederfindet und es im Pavillon der Messeleitung als geklaut meldet. „In dieser Hinsicht haben wir schon viel gelacht. Die Vermisstenanzeige hat sich bisher immer in Nichts aufgelöst, wenn sich auf dem Parkplatz die Reihen gelichtet haben“, berichtet die Organisatorin.