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Landtage Nord 2017 in Wüsting Landtage Nord in Wüsting zeigen Bio-Landbau

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 16.08.2017, 16:50 Uhr

Der Ökolandbau gewinnt langsam, aber sicher an Bedeutung. Informationen und Kostproben gibt es vom 18. bis 21. August auf den Landtagen Nord in

„Bio“ und „regional“ sind Stichworte, die immer mehr Verbraucher ansprechen. Darauf wird bei der Landwirtschafts- und Verbrauchermesse Landtage Nord in Wüsting mit einem Gemeinschaftsstand der ökologischen Landwirtschaft reagiert. Projektleiter Eduard Hüsers kündigt für den Messebeitrag von Freitag, 18. August, bis Montag, 21. August „erlebnis- und genussorientierte Information für Verbraucher und Landwirte im Nordwesten“ an.

Informationen und Kostproben

Der Gaumen spielt bei Nahrungsmitteln natürlich mit: Die Demeter-Hofgemeinschaft aus Grummersort, der Bioland-Gemüsebaubetrieb Erdfrüchte aus Sandkrug, Biofleisch Bakenhus aus Großenkneten, die Bio-Bäckerei Barkemeyer aus Hatten, Herbert Vinken (Herbs) aus Dötlingen-Nuttel und Martin Clausens Demeter-Gärtnerhof Sandhausen in Delmenhorst sowie das Naturkostkontor Bremen als Großhandel beschicken den Gemeinschaftsstand nicht nur mit Informationen, sondern auch mit Kostproben. „Bei Martin Clausen habe ich gerade Cherry-Tomaten abgeholt“, berichtet Hüsers.

Kein Bio ohne Kontrolle

Verbraucher können am Informationsmobil in der großen Ausstellerhalle auch erfahren, wie das Bio-Kontrollsystem funktioniert. Spielerisch kommt das Kräuterquiz daher.

Auskünfte dfür Fachleute

Landwirte und Gärtner können erfahren, wie die Umstellung zum Biobetrieb funktioniert und welche Fördermöglichkeiten und Hilfestellungen es gibt. Unverbindliche Erstgespräche am Stand sind genauso möglich wie die Vereinbarung eines Besprechungstermins mit Projekt- und Konzeptentwickler Hüsers.

Nordwesten in Bewegung

„Dort, wo der Ökolandbau stark ist, wächst er auch stark. Das ist der Nordosten Niedersachsens“, berichtet Carolin Grieshop vom Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen. In Lüchow-Dannenberg gibt es fast 14 Prozent Öko-Flächen, Tendenz steigend. Cloppenburg, Vechta und das Emsland stagnieren bei 0,6 bis 0,8 Prozent. Weiter oben im Nordwesten ist Bewegung ins System gekommen. Die Molkerei Ammerland beginnt in Kürze mit der Verarbeitung von Bio-Milch. Im Landkreis Friesland zum Beispiel ist die Ökofläche für Milchvieh in kurzer Zeit von zwei auf 3,6 Prozent gewachsen.