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Landtagswahl 2017 Gute Ausbildung soll in Ganderkesee die Zukunft sichern

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 11.10.2017, 17:31 Uhr

Die Bedeutung des dualen Ausbildungssystems in Deutschland – gerade im Kampf gegen den Fachkräftemangel – haben am Mittwoch Mareike Wulf, designierte Kultusministerin im „Schattenkabinett“ von Bernd Althusmann, und die CDU-Landtagskandidatin Anne-Marie Glowienka an der Westtangente mit Unternehmer und GaLa-Bauer Volker Kreye diskutiert.

Der florierende Betrieb für Garten- und Landschaftsbau bildet seit 15 Jahren selbst aus und hat in dieser Zeit 54 Menschen den Weg in den Beruf ermöglicht. Warum Kreye den Fachkräftemangel nicht zu fürchten braucht, wurde in dem Gespräch schnell klar:

Ziel: hochwertige Ausbildung bieten

Dass das Unternehmen eine hochwertige Ausbildung bietet, die dem fleißigen Nachwuchs immer wieder erste Plätze bei Wettbewwerben oder in den Berufsabschlüssen ermöglicht, hat sich längst herumgesprochen.

So ist es neben dieser Mundpropaganda vor allem auch die Werbung in sozialen Netzwerken, mit der Kreye potenziellen Nachwuchs sowie Fachkräfte auf sich aufmerksam macht. Kreyes Unternehmen ist Teil des Netzwerks Initiative für gute Ausbildung und kümmert sich vorbildlich um seine Azubis. „Es ist genauso gut und richtig, erst eine Lehre zu machen und dann zu studieren“, befand Glowienka.

Berufsschulen hinken hinterher

Das sieht auch Kreye so. Doch noch hinken die Berufsschulen der Wirklichkeit hinterher. Während bei Kreye das digitale Berichtsheft von den Azubis längst auf dem Handy geführt wird, können Lehrer weiterhin nur etwas mit handgeschriebenen Ausbildungsnachweisen anfangen.