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Landtagswahl im Januar 2018 SPD nominiert Brammer für Wahlkreis Oldenburg-Land

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 29.03.2017, 23:58 Uhr

Axel Brammer ist bei der Landtagswahl 2018 der Kandidat der SPD im Wahlkreis Oldenburg-Land. Er will den Wahlkreis für die SPD zurückerobern.

Nach zwei Landtagsperioden in Folge soll Axel Brammer im Januar 2018 zum dritten Mal für die SPD im Wahlkreis 64 (Oldenburg-Land) in den Landtag gewählt werden. Der Kirchhatter wurde gestern Abend nach 40 Ja-Stimmen, einer Enthaltung und einer Gegenstimme gefeiert und mit Glückwünschen überhäuft. Stimmberechtigt waren Delegierte aus den SPD-Ortsvereinen Ganderkesee, Hude, Harpstedt, Hatten, Dötlingen und Wardenburg. „Nur gemeinsam können wir die Wahl gewinnen“, betonte Brammer nach dem deutlichen Signal der Geschlossenheit, auch wenn er ein Martin-Schulz-Ergebnis verfehlt hatte.

„Ackerer“ und „Arbeitstier“

Vor dem Wahlgang ohne Gegenkandidaten hängte sich der Wildeshauser Franz Duin für seinen Kreistagskollegen mit der Parole „Wir brauchen, wollen und vertrauen ihm“ ins Geschirr. Er schrieb Brammer die Eigenschaften „zuverlässig, bodenständig, glaubwürdig, ehrlich“ zu. Brammer verkörpere die soziale Demokratie ohne Wenn und Aber und ackere für die Menschen, insbesondere für jene, die nicht im Rampenlicht stehen. „Als Umweltpolitiker schafft Axel es, mit der schwierigen Klientel Landwirte gute politische Kompromisse auszuhandeln“, so Duin. Seine verlässlichen Informationen aus Hannover seien für die Kreistagsfraktion höchst wertvoll. „Er ist ein Arbeitstier“, ergänzte Karin Logemann, Brammers Landtagsfraktionskollegin aus der Wesermarsch.

Direktmandat als Ziel

Mit der Ansage, die SPD wolle den Wahlkreis Oldenburg-Land zurückgewinnen, hängte Duin die Messlatte hoch, denn bei den Wahlen 2008 und 2013 war Brammer jeweils über die SPD-Liste in den Landtag gelangt. Auch Brammer will die Wahl gewinnen: „Wir können nicht nur von Neuen vertreten werden“, sagte er mit Hinweis darauf, dass der bisherige CDU-Abgeordnete Ansgar Focke nach Ostdeutschland abgewandert ist und der FDP-Abgeordnete Christian Dürr in den Bundestag will.