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Lebenslang Greifvögeln nahe Leidenschaftlicher Falkner aus Ganderkesee gestorben

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 26.10.2016, 18:23 Uhr

Falkner Manfred Haas ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Er hat sich ein Leben lang Greifvögeln gewidmet.

Ein Menschenleben lang hat sich Manfred Haas Greifvögeln gewidmet. Der Falkner aus der Ganderkeseer Bauerschaft Grüppenbühren ist am 22. Oktober im Alter von 74 Jahren gestorben.

Zuchterfolg mit Steinadler

Falkner Haas hat sich vor 22 Jahren das etwas abseits gelegene Grundstück in Bissen für die Aufzucht von Greifvögeln und die Ausbildung von Falknern gezielt ausgewählt. Den Umgang mit den Greifvögeln, darunter Steinadler, Wanderfalken, Habichte und Rotschwanzbussarde, wollte er mit der nötigen Ruhe pflegen. Das hat ihm wohl auch den Erfolg beschert, im Frühsommer 2005 ein Steinadlerküken schlüpfen zu sehen. Die Haltung, Besuch störe nur, hat er relativ spät gelockert: nachdem er in die ehrfürchtig auf die Greifvögel gerichteten Augen der Kinder geblickt hatte, die ihn dann doch einmal mit ihrer Erzieherin besucht hatten.

Vielfach auf Messen präsent

Jenseits seiner Grundstückseinfriedung trat der Falkner dem Publikum wesentlich aufgeschlossener nahe, bei seiner Arbeit im Serengeti-Park Hodenhagen zum Beispiel, bei der Präsentation der Falknerei auf Messen in der Region und auch in seiner Heimat Nordrhein-Westfalen.