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Männer können sich bewerben Umweltzentrum in Ganderkesee-Hollen fehlen Freiwillige

Von Katja Butschbach | 11.06.2015, 15:48 Uhr

Ein positives Fazit ziehen die Freiwilligen im Regionalen Umweltzentrum Hollen kurz vor Ende ihres Dienstes. Neue Bewerber werden gesucht.

Hollen. Sie sind selbstbewusster geworden und haben im Umweltzentrum Hollen (RUZ) viele Aufgaben wahrgenommen: In diesem Fazit sind sich die Freiwilligen einig, die gestern von ihren Erfahrungen nach fast einem Jahr im RUZ berichtet haben.

Arbeit der Freiwilligen ist unverzichtbar

Bundesfreiwilligendienstler Jonas Hofmann (20) und Anna Tammen (19), die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr macht, arbeiteten gestern mit Schülern der Astrid-Lindgren-Schule am Projekt „Strom aus Sonnenlicht“. Sie haben die Gruppe spontan übernommen, weil der Lehrer krank geworden ist. „Unverzichtbar“, so stuft Martin Brinkmann vom RUZ die Arbeit der Freiwilligen ein.

Dringend zwei männliche Bufdis gesucht

Aktuell werden dringend zwei männliche Bufdis gesucht – die drei weiteren Freiwilligenstellen sind bereits mit Frauen belegt. Eine Mischung von Männern und Frauen habe sich bewährt. Dass das RUZ nun nach Bewerbern suchen muss, erklärt sich für ihn auch dadurch, dass es mittlerweile ein größeres Angebot an Bundesfreiwilligendienststellen gebe.

Arbeit mit Schülern und konzeptionelle Arbeit

Die Freiwilligen informieren Schüler zu Ernährung, Klimaschutz und Energiesparen. Auch Walderfahrung, Mithilfe im Büro und konzeptionelle Arbeit stehen auf dem Programm.

Hilfe auf dem Weg in den Beruf

Das Interesse der Schüler an der praktischen Arbeit im RUZ ist laut Jonas Hofmann sehr groß. Er hat sein Abitur 2014 gemacht und ist aus der Region Hamburg nach Stenum gezogen. Er möchte nach dem Ende seines Dienstes im Sommer ein Studium im Bereich Energie aufnehmen – er hatte eigentlich ein Studium im pädagogischen Bereich im Sinn und hat nun aber seine Neigung zur Technik entdeckt. Anna Tammen (19) aus Ganderkesee ist hingegen in ihrem Wunsch bestärkt worden, Grundschullehrerin zu werden. Sie hat Kinder unter anderem zum Thema Wolf unterrichtet.

„Ich würde das noch mal machen“

Für Kevin Knuth (19) aus Delmenhorst hat sich nach dem Dienst aus mehreren Studienwünschen Chemie herauskristallisiert, und Sandra Meyer (20) will eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich anfangen. Sie alle konnten sich bei ihrem Dienst den Aufgaben zuwenden, die ihnen am meisten Spaß machten. Anna Tammen: „Ich würde das noch mal machen.“