Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Märkte am 1. Advent Weihnachtsatmosphäre in Ganderkeseer Tischlerei und Autohaus

Von Johannes Giewald, Johannes Giewald | 17.11.2016, 19:39 Uhr

Das Ganderkeseer Autohaus Hoppe und die Tischlerei Sandkuhl verwandeln ihre Gelände am ersten Adventswochenende erneut in zwei Weihnachtswelten. Die beiden Veranstaltungen sind wieder miteinander verknüpft.

Am Sonntag, 27. November, wenn beide Weihnachtsmärkte zeitgleich von 11 bis 17 Uhr geöffnet sind, haben die Besucher die Möglichkeit per Kutsche zwischen beiden Standorten zu pendeln. Bei der Tischlerei Sandkuhl an der Dehlthuner Straße 55 öffnen über 30 Aussteller am Samstag zuvor bereits ab 14 Uhr ihre Stände.

Schmuck, selbstgebastelte Kunst oder handgemachtes Kulinarisches wie Pralinen, Marmeladen oder Liköre werden angeboten. Gleichzeitig können die Besucher auf dem Markt beispielsweise mit einer Stick- oder einer Betonmaschine zum Basteln selbst kleine Arbeiten anfertigen.

60 Kilogramm Plätzchenteig

Etwa 700 Meter weiter bei Autohaus Hoppe an der Bergedorfer Straße 39 gibt es den heißen Glühwein und Punsch erst ab 16 Uhr. Auch hier stellen Aussteller auf über 1000 Quadratmetern ihre Kunst aus Keramik, Blumen, Honig und anderem aus. Die Kinder können sich auf einer Winterlandschaft-Hüpfburg und der laut Veranstaltern größten aufblasbaren Stunt-Anlage der Welt austoben.

Auch eine Weihnachtsbäckerei verspricht so manche Leckerei. „Wir haben in den letzten Jahren immer über 60 Kilogramm Teig verbacken“, erzählt Geschäftsleiter Michael Baum. Im Autohaus können Kinder auch ihre Schuhe und Stiefel abgeben und am Nikolaustag wieder gefüllt mit süßen Überraschungen abholen.

Keine Konkurrenzveranstaltungen

Schon zum sechsten Mal richten die beiden Unternehmen ihre Weihnachtsmärkte auf den Firmengeländen aus. 2011 hatte man die Veranstaltungen ins Leben gerufen und sich schnell darauf geeinigt die beiden Märkte mit einandern zu verknüpfen, „damit es nicht zwei Konkurrenzveranstaltungen gibt“, erklärte Kirsten Kanert von der Tischlerei Sandkuhl. Auch die Intention eine Gegenveranstaltung zum Weihnachtsmarkt in der Gemeinde auszurichten sei nicht beabsichtigt, betonte Geschäftsführer Carsten Wichmann.

„Wir wollen die Leute hier vor Ort halten, damit sie hier ihren Glühwein trinken und nicht in andere Städte fahren“, sagte Michael Baum. Mit dieser Motivation würden auch die Mitarbeiter der beiden Unternehmen sich für die Weihnachtsmärkte auch nach ihrem Feierabend engagieren, „mit einer hohen Identifikation für die Sache, damit hier vor Ort etwas aufgebaut wird.“