Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Markt am 8. und 9. August 2015 „Mittelalterlyches Gedraengel“ im Falkenburger Dorfpark

Von Thomas Deeken | 31.07.2015, 09:42 Uhr

Zurück ins Mittelalter geht es am Samstag und Sonntag, 8. und 9. August 2015, in Dort kommen Schmied und Töpfer, Erzählerin und Musiker, Falkner und Gänsemagd zusammen, um sich im Dorfpark ins „Mittelalterlyche Gedraengel“ zu stürzen.

Die Pforten öffnen sich am ersten Tag um 13 Uhr, am Sonntag bereits um 11 Uhr. Beendet wird das bunte Spektakel um 19 beziehungsweise um 17 Uhr.

28 Lager werden aufgebaut

Organisator Peter Mienert aus Meierhafe, der das mittelalterliche Treiben zuvor viele Jahre in der Gemeinde Dötlingen veranstaltet hat, bezeichnet das ehemalige Lutherstift als „superschönen Platz für einen mittelalterlichen Markt“. Er erwartet Dutzende von Kindern, Frauen und Männern, die im Garten des Dorfparks insgesamt 28 Lager aufbauen wollen. Wie viele Menschen tatsächlich mit dabei sein werden, weiß Mienert nicht: „Manche kommen zu zweit, einige zu acht. Und vielleicht sind auch einige mit 15 Leuten dabei.“

Mit Schandgeige durch den Dorfpark

Es wird genäht, geschmiedet und gefilzt. Die Handwerker präsentieren Arbeiten aus Ton, Flachs, Leinen und Leder. Kinder können sich schminken und Zöpfe flechten lassen oder mit dem handbetriebenen historischen Karussell fahren. Und wer Lust hat, kann mit dem Bogen oder der Armbrust schießen. Außerdem kündigt der Veranstalter verschiedene Spielchen an – unter anderem das „saukomische Axtnageln“ oder das Ringen auf dem Kampfbalken für Kinder und Erwachsene. Und sollte sich jemand nicht richtig benehmen, geht es mit Kopf und Händen in die Schandgeige und anschließend „unter übelsten Beschimpfungen“ durch den ganzen Dorfpark.

Musik von der „Formatio Hyttis“

Musik gibt es von den beiden Bookholzbergern Carola und Andreas Hüttenmüller, die als „Formatio Hyttis“ Sackpfeife und Trommel spielen. Außerdem kommt eine Erzählerin aus dem Harz, die Geschichten aus der ganzen Welt mitbringt; und ein Falkner aus Zeven zeigt und informiert über seine Greifvögel.

Der Eintritt ist an beiden Tagen frei

Die ganz besonders gute Nachricht: Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. Und zu essen und trinken gibt es reichlich in der Schweinebräterei, der keltischen Suppenküche und der Waldschänke.