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Markt mit neuem Besucherrekord „Winterzauber“ und Kampusprojekt begeistern Ganderkeseer

Von Thorsten Konkel | 22.11.2015, 12:31 Uhr

Die Delme-Werkstätten und die Katenkampschule haben am Samstag ihren seit 30 Jahren in der Vorweihnachtszeit organisierten Markt „Winterzauber“ mit einem Besucherrekord fortgesetzt. Dabei gab es auch einen Ausblick in die Zukunft des Kampusprojekts.

Es war ein neuer Besucherrekord: Mehr als 2000 Besucher strömten den Samstag über an die Pestalozzistraße, um handgemachte winterliche und weihnachtliche Erzeugnisse zu bestaunen und zu erwerben.

Waren finden reißenden Absatz

Die Waren fanden ebenso reißenden Absatz wie die Lose einer großen Tombola. Auch die Bewirtungsstände waren, wie stets bei jedem Wintermarkt, förmlich umlagert. „Doch das gab es so noch nie. Kuchen, Grünkohl und Würstchen waren ganz schnell ausverkauft“, berichtete Eva Brischke-Bau. Sie ist seit August zusammen mit Anne Fischer neue Leitung der Katenkampschule, nachdem Dr. Edith Aschenbrenner in die pädagogische Leitung der Geschäftsstelle gewechselt ist.

Kampus kann erstmals besichtigt werden

Erstmals war der Kampus der Katenkampschule für die Öffentlichkeit zugänglich und auch Pizza aus dem neuen Backhaus wurde „premierenreif“ schnell verkauft. „Es lief einfach super“, sagte Eva Brischke-Bau.

Dank an alle Sponsoren und Helfer

Der Markt bot am Samstag zugleich die Gelegenheit, gemeinsam mit Sponsoren und den Förderern vom Verein GanterArt das Langzeitvorhaben „Kampusprojekt“, einen Lern- und Erlebnisgarten, offiziell zu eröffnen und dabei eine Zwischenbilanz zu ziehen. Denn 2016 soll das Vorhaben in neuen Dimensionen fortgesetzt werden. „Ohne den Verein GanterArt und die Kontakte von Dirk Schulte Strathaus und Eckhard Eichhorn wäre das Projekt nicht möglich gewesen“, beteuerte Aschenbrenner im geladenen Kreis der Förderer und Sponsoren. Im Rückblick zeigte sich Heidelies Iden, die neue Vorsitzende der Lebenshilfe Delmenhorst und Landkreis Oldenburg, überwältig vom Engagement der Sponsoren und Förderer. „Sie alle haben das einst kühne Projekt schließlich wahr werden lassen“, dankte sie. Dabei sei nicht nur Geld geflossen. „Handwerker gaben ihre Arbeitszeit, Betriebe gaben Sachspenden“, zählte sie auf.

Bedeutendes Projekt wird 2016 fortgesetzt

Ein bedeutendes Projekt sei auf den Weg gebracht worden, stellte Eckhard Eichhorn fest und fragte: „Wie geht es nun weiter?“ Das offenbarte ein neuer Prospekt: Der integrative Lern- und Erlebnisgarten soll 2016 um eine Kulturbühne, einen Verkehrsübungsplatz sowie eine Wallhecke und Sanitäranlagen erweitert werden. Und allen offenstehen: „Für Alle, die mögen“, betonte Eichhorn den integrativen Charakter.