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Markt wieder am 12. September Doris Adrians übernimmt Ganderkeseer Staudenmarkt

Von Antje Cznottka | 17.06.2015, 17:08 Uhr

Seit 14 Jahren organisiert Gertrud Stöver zweimal im Jahr den Staudenmarkt in Nun gibt sie ihr Amt an Doris Adrians ab, die bereits fleißig den Markt im September plant.

Der Staudenmarkt ist für viele Gartenfreunde in Ganderkesee und umzu zur Institution geworden. Das ist auch der Grund, warum Doris Adrians die Organisationsaufgaben von Gertrud Stöver übernimmt. „Ich mache weiter, weil es schade wäre, wenn es einschläft“, sagt Adrians. Sie selbst habe fleißig auf dem Markt eingekauft, als sie vor 30 Jahren den Garten ihres Hauses anlegte. Mittlerweile sei sie auch selbst mit einem Stand vertreten. „Das Geld, das ich einnehme, investiere ich auch immer wieder“, berichtet sie. Das mache die Faszination aus; ein Garten werde nie fertig.

Zurück zu den Ursprüngen auf Ganderkeseer Staudenmarkt

Die Ganderkeseerin wolle beim Staudenmarkt zukünftig auf Altbekanntes setzen. „Viele der Pflanzen, die früher jeder hatte, wie Mutterkraut, Fingerhut, Lampionblumen oder Lerchensporne, kennen viele heute gar nicht mehr“, sagt Adrians. Das wolle sie ändern.

Junge Leute und Familien sollen für Staudenmarkt begeistert werden

Mehr Käufer und neue Verkäufer, vor allem Familien, die sich in ihren Gärten ausprobieren wollen, sollen stärker für den Markt begeistert werden. Dazu entdecke Adrians jetzt auch digitale Wege für sich: „Ich werde zusätzlich versuchen im Internet, in Foren und Börsen, Werbung für den Markt zu machen.“ Nach etwas Beistand in diesem Bereich suche sie noch.

Institution bleibt erhalten

Aber auch die Unterstützung von neuen Verkäufern mit praktischen Tipps beispielsweise zur Präsentation der Pflanzen sei Teil dieses Plans. Darüber hinaus soll sich für Verkäufer und Kunden nichts ändern. So bleibt auch Stöver dem Markt erhalten. Sie wolle nicht nur Adrians mit Rat zur Seite stehen, sondern auch weiterhin auf dem Markt verkaufen. „Fachsimpeln, schnacken und sich auch einfach umschauen, davon lebt der Markt und so soll es auch bleiben“, sagt Adrians.