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Mehr Verkehr seit Lkw-Maut Falkenburger klagen über Lastwagen und Rennstrecke

Von Katja Butschbach | 29.04.2015, 17:30 Uhr

Raserei hat den Ortsverein Falkenburg-Habbrügge am Dienstag bei seiner Jahreshauptversammlung beschäftigt.

An der Hauptstraße sollen Verkehrsinseln zur Verkehrsberuhigung gebaut werden – hier reiche aktuell das Geld nicht aus, berichtete Vorsitzender Jürgen Hakkel aus der Sitzung, in der Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas über Aktuelles informiert hatte.

Massives Problem mit Lastwagen

Die Gelder könnten, so Hakkel, in den Nachtragshaushalt eingestellt werden. Geplant sind die Verkehrsinseln am Ortseingang und -ausgang. „Es gibt ein massives Problem mit Lastwagen, die hier durchrauschen“, sagt Hakkel. Oft seien die Fahrer ziemlich rücksichtslos. Der Lasterverkehr habe durch die Maut zugenommen.

Rennstrecke am Alten Postweg

Raser werden auch am Alten Postweg beklagt: Dort sei eine 30er-Zone eingerichtet, auch sei die Durchfahrt für Nichtanlieger verboten. Die Straße sei zu einer Rennstrecke geworden, viele Bewohner der Nurdachhäuser am Falkensteinsee würden die Straße nutzen – sie zählten nicht als Anlieger. Dass der Weg als Rennstrecke genutzt werde, sei auch deshalb ein Problem, weil Grundschule und Kindergarten direkt dort angesiedelt sind. Eine Lösung sei hier nicht in Sicht.

Auch über die Sanierung der Straße In der Helle informierte die Bürgermeisterin: Hier warte man, so Hakkel, noch auf EU-Gelder. „Die Straße ist in sehr schlechtem Zustand.“

Als positiv wurde die gute Integration der Flüchtlinge in Falkenburg betont: Die Kinder spielen gemeinsam Fußball, der Verein ging ebenfalls auf Flüchtlinge zu. Die Mitgliederzahl ist auf rund 200 gewachsen: Vor einem Jahr waren es zehn bis 15 weniger. Bei den Wahlen wurde der Vorstand bestätigt. Aus dem Beirat schied Andrea Hilbig aus. Dafür kamen Harro Schulze, Dr. Albrecht Höhnerloh und Thomas Zielke hinzu.