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Miefiger Einsatz der Feuerwehr Zwei Kühe in Neerstedt aus Güllekeller gerettet

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 14.11.2016, 17:57 Uhr

Eine widerborstige Kuh hat Feuerwehrleute in Neerstedt zu stundenlanger Arbeit im Güllekeller gezwungen. Sie war mit einer zweiten Kuh eingebrochen.

Ein widerborstiges Rindvieh hat Neerstedter Feuerwehrleute am Sonntag zu einem mehrstündigen Einsatz in einer Güllegrube gezwungen. Die Kuh war am Sonntagnachmittag mit einer Artgenossin durch eine Öffnung im Außenbereich eines Stalls gebrochen und im Güllekeller unter dem Stall gelandet.

Erste Kuh schnell gerettet

Der einen Kuh konnte der in Wathosen in die Gülle hinabgestiegene Trupp Feuerwehrleute problemlos das spezielle Hebegeschirr für Großtiere anlegen; sie wurde mit einem Teleskoplader aus der misslichen Lage befreit.

Flucht ins Unterirdische

Die zweite Kuh entzog sich der Rettung durch Flucht in einen engen unterirdischen Gang. Weder Futterangebote noch Lichtblitze oder zischende Druckluftgeräusche bewegten sie in die richtige Richtung. Das schafften die Feuerwehrleute erst mit kräftigem Wasserstrahl. Der Einsatz dauerte einschließlich gründlicher Reinigung der Ausrüstung fünfeinhalb Stunden.