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Mit Feuer und Flamme Jugendfeuerwehr Falkenburg bemalt Stock-Car

Von Yannick Richter, Yannick Richter | 13.03.2016, 17:24 Uhr

Traditionell lässt sich Stock-Car-Fahrer Bernhard Müller sein Rennfahrzeug bemalen. In diesem Jahr übernahm die Jugendfeuerwehr Falkenburg den Job und verschönerte das Auto mit zahlreichen Feuerwehrmotiven.

Für die kreative Umgestaltung seines Fahrzeuges für das Stock-Car-Rennen auf dem Großenkneter Frühjahrsmarkt am 9. April hat sich der Habbrügger Bernhard Müller wieder lokale Unterstützung geholt. Nachdem die Grundschule Habbrügge in diesem Jahr passen musste, sprang kurzerhand die Jugendfeuerwehr Falkenburg ein und verzierte das Rennfahrzeug mit verschiedenen Motiven aus dem Bereich der Feuerwehr. (Weiterlesen: Falkenburger Feuerwehr blickt auf ruhiges Jahr zurück) 

Rennwagen erstrahlt in neuem Glanz

Mit 15 Nachwuchskräften traf sich die Jugendfeuerwehr am Samstagvormittag, um dem schneeweißen Mazda 626 neuen Glanz zu verleihen. Nach einigen Stunden Arbeit war das Auto am Nachmittag dann auch nicht mehr wieder zu erkennen. Mit Flammen, dem Emblem der niedersächsischen Jugendfeuerwehr und dem Drachen Grisu motzten die Künstlerinnen und Künstler unter der Leitung der stellvertretenden Jugendfeuerwehrwarte Yvonne Müller und Kerstin Bande das Fahrzeug zum heißen Rennwagen auf. „Als Bernhard Müller auf uns zugekommen ist, war von Anfang die Begeisterung für diese tolle Idee spürbar. Wir freuen uns, dass wir bei der künstlerischen Gestaltung mithelfen dürfen und werden ihn auch bei seinem Rennen anfeuern“, erklärt Yvonne Müller.

Zufriedenheit auf allen Seiten

Auch Bernhard Müller zeigte sich während der Malarbeiten zufrieden: „Damit sollte ich für das Rennen auf jeden Fall gewappnet sein“, so der Stock-Car-Fahrer, der sich für das anstehende Rennen einen besseren Verlauf als im vergangenen Jahr erhofft: „Damals hatte ich einen technischen Defekt. Das war ärgerlich. Aber mit diesem Auto sollte ich eigentlich länger durchhalten. Der hat zwar auch schon 240.000 Kilometer runter, aber immerhin noch einen Monat TÜV“, verrät Müller mit einem zwinkernden Auge. „Grundsätzlich geht es mir aber um die Teilnahme am Rennen, ich muss nicht um den Sieg mitfahren“, ergänzt Müller.