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Modell mit echtem Flieger verwechselt Boßeltruppe löst Großeinsatz aus: Flugzeugabsturz in Ahlhorn?

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 09.06.2018, 19:34 Uhr

Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften haben Polizei und Feuerwehr am Samstagnachmittag bei Ahlhorn ein als vermisst gemeldetes Flugzeug gesucht. Befürchtet wurde, dass die Maschine abgestürzt sei – die Mitglieder einer Boßeltruppe hatten sich allerdings vertan.

Das in Ahlhorn mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr am Samstagnachmittag gesuchte, möglicherweise abgestürzte Segelflugzeug existierte gar nicht. Nach Polizeiangaben hatte eine Boßeltruppe lediglich ein Modellflugzeug niedergehen sehen und daraufhin den Notruf gewählt.

Rund eine Stunde lang gingen die Einsatzkräfte der Großenkneter Gemeindefeuerwehr, ihre hinzugezogenen Kameraden aus Wildeshausen und die Besatzung des Polizeihubschraubers Phoenix am Samstagnachmittag von einem echten Notfall aus. Nach der Erkundung des Suchgebiets aus der Luft durch die Besatzung des Polizeihubschraubers kam die Gewissheit: „Es wird kein Flugzeug vermisst“, teilte der Einsatzleiter der Polizei mit.

Skurrile Verwechslung

Wie kam es zu der Fehlmeldung, die zahlreiche Rettungskräfte in das Gebiet an der Straße „Dünhop“ ins Großenkneter Ortsteil Ahlhorn führte? Die Gruppe hatte in guter Absicht gehandelt. Die Beteiligten hatten das Modell-Segelfugzeug mit einer echten Maschine verwechselt und angenommen, dass das Flugzeug abgestürzt sei. Tatsächlich aber hatte nur ein vor Ort angetroffener Modellpilot seinen ferngesteuerten Flieger aufsteigen und dann wieder landen lassen.