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Motor versagt in 600 Metern Höhe Hubschrauber muss bei Berne notlanden

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 12.06.2018, 18:23 Uhr

Ein am Dienstagmittag auf dem Flugplatz Ganderkesee gestarteter Hubschrauber ist gegen 13.45 Uhr bei Berne notgelandet. In 600 Metern Höhe hatte der Motor des Kleinhubschraubers versagt.

Nach Polizeiangaben war die mit zwei Personen besetzte Maschine des Herstellers Enstrom um 12 Uhr vom Flugplatz Ganderkesee zu einem sogenannten Check-Flug aufgebrochen. Um 13.45 Uhr versagte der Motor des Kleinhubschraubers in 600 Metern Höhe.

Harte Landung - Heck reißt ab

Der Besatzung, einem 49-Jährigen aus Berlin sowie einem 50-Jährigen aus Leer gelang es, den Hubschrauber stabil zu halten. Etwa einen Kilometer nördlich der Neuenhuntorfer Straße landeten sie den Hubschrauber hart auf einem Acker. Der Helikopter setzte zunächst mit dem Landegestell auf, kippte mit der Kabine nach vorne und schaukelte dann zurück. Dabei brach die gesamte Heckstrebe ab.

Insassen unverletzt

Die beiden Insassen blieben bei der Notlandung unverletzt. Die Besatzung eines schnell vor Ort eingetroffenen Rettungswagens blieb ohne Einsatz.

Auch die alarmierten Freiwilligen Feuerwehren aus Berne, Neuenkoop, Köterende und Weserdeich, die mit 25 Kameraden und neun Fahrzeugen eingesetzt waren, mussten nicht eingreifen. Nach Polizeiangaben bestand wegen des umsichtigen Handelns der Piloten keine Brandgefahr.

80.000 Euro Schaden

Am Hubschrauber entstand Totalschaden, der von der Polizei auf ungefähr 80.000 Euro geschätzt wurde. Die eingesetzten Beamten der Polizei Brake übergaben den Unglücksort an Mitarbeiter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, die die weiteren Ermittlungen übernahmen.