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Nach Großbrand auf Gut Altona Vieles wieder möglich im Hotel Gut Altona

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 12.10.2016, 20:05 Uhr

Die Inhaber-Familie bringt das Hotel Gut Altona nach dem Feuer im September wieder in Schwung. Trotz Abriss des Haupthauses ist gutes Essen möglich.

Stück für Stück zurück zur Normalität: Nach der Brandkatastrophe Mitte September sieht die Inhaber-Familie Ahrmann mehr und mehr Licht am Ende des Tunnels. „Am Freitag, 14. Oktober, stellt uns der Architekt erste Skizzen für ein neues Haupthaus vor. Wir sind gespannt, wie weit sich seine Ideen mit unseren Vorstellungen decken“, sagt Inka Ahrmann. Hauptkriterium: „Es soll sich einfügen.“

Abriss noch in diesem Jahr

Die höchst wahrscheinlich durch einen Kabelschaden ausgelösten Flammen haben unumstößliche Fakten geschaffen. Das Haupthaus mit Saalanbau werde noch in diesem Jahr abgerissen, berichtet die Mitinhaberin. Die Hoffnung darauf, dass der angebaute Wintergarten schnell wieder für den Restaurantbetrieb genutzt werden kann, ist zerstoben. Löschwasser ist in den Fußboden gedrungen. „Er muss raus, und der Estrich muss trocknen“, erläutert Ahrmann. Die abschließende Wand müsse sich in den Neubau einfügen. Die Heizung müsse erneuert werden. „April oder Mai 2017 ist dafür unser Ziel“, so Ahrmann. Ein angestrebtes Datum für die Einweihung des neuen Haupthauses gibt es noch nicht.

Restaurant in der Wassermühle

Der Hotelbetrieb auf Gut Altona mit Frühstück in der Wassermühle läuft in vollem Umfang. Gewohnt gutes Essen à la carte wird jetzt, nachdem die Küche vorübergehend in die alte Spargelhalle umgezogen ist, mittags und abends an 60 bis 70 Plätzen auf zwei Ebenen der Wassermühle serviert. Für erste kleinere Gesellschaften sind schon Termine vergeben; sie werden in der oberen Etage der Wassermühle platziert. „Einige große Gesellschaften wie Hochzeiten haben wir in die Scheune umgeswitcht“, berichtet Ahrmann. Das gehe allerdings nur in den Sommermonaten von Mai bis September.