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Nach Großbrand in Dötlinger Hotel Feuerwehr bekämpft neu aufflammende Glutnester

Von Dirk Hamm | 19.09.2016, 18:21 Uhr

Auch drei Tage nach dem Großfeuer im Hotel Gut Altona in Dötlingen haben Nachlöscharbeiten die Feuerwehr weiter in Atem gehalten. Am Montagmorgen wurden nach Angaben von Jannis Wilgen, Gemeindepressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Dötlingen, erneut Einsatzkräfte am Brandort zusammengezogen.

Zuvor war an der Fassade des Hauptgebäudes im Bereich des Giebels eine Rauchentwicklung festgestellt worden. Der Zugang zu der betroffenen Zwischendecke des zweiten Obergeschosses war vom Innern der Brandruine aufgrund des Einsturzes von Treppen und Deckenelementen beim Brand am Freitag nicht mehr möglich, erklärte Wilgen. Deshalb sei neben der Ortsfeuerwehr Dötlingen am Montag auch die Drehleiter der Wildeshauser Wehr eingesetzt worden, um über das Dach einen Löschangriff starten zu können.

Rettungssäge und Wärmebildkamera im Einsatz

Die Löschtrupps gelangten nach Angaben des Feuerwehrsprechers mit dem Korb der Drehleiter unter Atemschutz zur Zwischendecke und entfernten dort Dachpfannen und Dämmmaterial mit Einreißhaken. Anschließend verschafften sich die Feuerwehrleute mithilfe einer Rettungssäge und einer Wärmebildkamera Zugang zum genauen Brandherd und löschten aufflammende Glutnester ab.

Löscharbeiten nach drei Stunden beendet

Die Wasserversorgung wurde erneut über den Altonaer Mühlbach sichergestellt. Insgesamt waren zwölf Feuerwehrleute mit drei Fahrzeugen vor Ort. Nach rund drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.