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Nachwuchsautorin Stefanie Bunjes Ganderkeseerin schreibt über Feen und Elfen

Von Birgit Stamerjohanns | 23.11.2018, 13:02 Uhr

Stefanie Bunjes hat ihre Leidenschaft fürs Geschichten schreiben bereits in der Grundschule entdeckt. Gerade hat sie ihr fünftes Buch herausgebracht – und hofft auf Leser.

Für Felian Maxim, 20 Monate, sind die Bücher seiner Mutter noch nichts. „Ich habe ihm zwar schon etwas vorgelesen, aber eigentlich eignet sich ‚Das Neitzellchen‘ für Kinder ab dem Grundschulalter“, erzählt Stefanie Bunjes. Die 26-Jährige befindet sich gerade in Elternzeit, ist gelernte Ergotherapeutin – und schreibt für ihr Leben gern. Fünf Bücher hat sie bisher in Eigenregie veröffentlicht.

Bücher erscheinen bei Amazon

Das gelingt mit einem System, das sich „Create Space“ Independent Publishing nennt und bei Amazon verfügbar ist. „Anders als bei einem großen Verlag kann ich mich hier auch um die Gestaltung der Bücher kümmern, die Schrift und das Foto für das Cover auswählen“, so die Ganderkeseerin. Die Titelbilder hat sie allesamt selbst fotografiert. Die Bücher lassen sich dann online bestellen und werden entweder als E-Book geliefert oder als gedruckte Ausgabe.

Ihr erstes Werk heißt „Die tanzende Meerjungfrau“ und entstand im Jahr 2009. Erst vor zwei Jahren veröffentlichte Stefanie Bunjes schließlich den 271 Seiten starken Roman. „Ich bin noch nie so aufgeregt gewesen wie an dem Tag, als der Karton mit meinen Büchern ankam“, so die Autorin, die einen Teil ihrer Werke unter ihrem Mädchennamen Behrens veröffentlicht hat.

Ihre Mutter ist ihr großer Fan

Ihre Mutter sei großer Fan ihrer Geschichten und ermutige sie stets, neue Ideen zu Papier zu bringen.

Der Ehemann hingegen liest – bis auf Sportergebnisse – gar nicht. Auch nicht die Bücher seiner Frau. Nun hofft Stefanie Bunjes, dass zumindest der gemeinsame Nachwuchs ihre Leidenschaft geerbt hat: „Es wäre halt toll, wenn er später auch Bücher und Geschichten mag.“

Besonders gern schreibt Stefanie Bunjes über Fantasiewesen wie Feen oder Meerjungfrauen. „Allerdings will ich keine Klischees bedienen und versuche immer, den Geschichten eine neue und ungewöhnliche Wendung zu geben“, erzählt die Ganderkeseerin. Ihr Roman „Der Indigo Lichtplan“ richtet sich an jugendliche Leser und ist spirituell angehaucht: „Die Figuren bekommen Aufgaben von der Engelwelt gestellt“, so die Autorin. Ideen für weitere Bücher hat sie bereits gesammelt. Ihr nächstes Werk könnte aus Kurzgeschichten über Elfen, Feen und Zwerge bestehen. Geld verdienen lässt sich mit der Schreiberei allerdings nicht. Stefanie Bunjes müsste schon Unmengen von Büchern verkaufen, wenn sie von ihrem Hobby leben wollen würde. „Ich würde mich freuen, wenn ich irgendwann eine treue Leserschaft hier aus der Umgebung hätte“, so die Ganderkeseerin. Sie geht aber davon aus, nach der Elternzeit wieder in ihrem alten Beruf zu arbeiten. Das Schreiben will sie natürlich trotzdem nicht aufgeben – Ideen für neue Werke hat Stefanie Bunjes jedenfalls genug.