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Naherholung im Hasbruch Neues Faltblatt führt durch den Hasbruch

Von Alexander Schnackenburg | 08.01.2016, 15:45 Uhr

Ein neues Faltblatt gibt Auskünfte über den Die Gemeinden Hude und Ganderkesee sowie die Landesforsten legen es jetzt an gut zugänglichen Orten aus.

Ein Baummarder blickt dem Betrachter gleich auf der Titelseite entgegen. „Willkommen im Reich der Uralt-Bäume“ haben die Verfasser dazu geschrieben. Die Gemeinden Ganderkesee und Hude sowie die Niedersächsischen Landesforsten verteilene den Flyer „Der Hasbruch“ in einer Auflage von 7000 Exemplaren an diversen öffentlichen Orten der Region.

Komplett neu konzipiert

Der Flyer sei „überfällig“ gewesen, erklärte gestern Rainer Städing, Pressesprecher der Niedersächsischen Landesforsten, kurz und knapp. Denn der alte Flyer sei schon voriges Jahr vergriffen gewesen. Und um nicht halbe, sondern ganze Arbeit zu leisten, hätten die Gemeinden Hude und Ganderkesee sowie die Landesforsten sich die Mühe gemacht, einen vollständig neuen Flyer zu entwickeln, statt den alten einfach nur aufzupeppen.

Wander- und Radwege

Auf diese Weise, so Städing, habe das Herausgeber-Team auch eine neue Karte – das Herzstück des Faltblatts – über den Hasbruch entwickelt. Diese umfasse nicht nur die Rundwege und Zuwanderwege, sondern auch alle Rettungspunkte sowie eine Fahrradroute, welche rings um den Hasbruch führe.

Auf Wesentliches beschränkt

Um die Karte trotz der Ergänzungen gegenüber der Vorgänger-Version übersichtlich zu halten, hätten Hude und Ganderkesee auch einiges weggelassen, sich auf größere Gaststätten und wenige Sehenswürdigkeit im Wald beschränkt, berichtet Christa Linnemann, Wirtschaftsförderin Ganderkesees.

Chronik enthalten

Explizit beschreiben die Autoren des Flyers die Friederikeneiche, die Amalieneiche, Schneitel-Hainbuchen, die Jagdhütte sowie den Aussichtsturm als Sehenswürdigkeiten. Ein Begleittext widmet sich seltenen Tieren und Pflanzen, die der Wanderer im Hasbruch antreffen kann, darunter den Feuersalamander, die Einbeere oder den Schwarzen Schnegel, eine Nacktschnecke. Eine kleine Chronik liefert einen Abriss über die Historie des alten Waldes von den ersten Siedlungen im zweiten bis fünften Jahrhundert bis zum Bau des Aussichtsturms im Jahr 2010.

Im Internet zu finden

Optisch lehnt sich der Flyer an die Schautafeln im Hasbruch an, um den Wiedererkennungsfaktor hoch zu halten, wie Roland Arndt, Wirtschaftsförderer Hudes berichtet. Aus dem Internet lässt sich das Faltblatt von der Website „www.ganderkesee.de“ herunterladen.