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Nahversorger in Elmeloh kommt Bald Baubeginn für neuen Netto-Markt in Elmeloh?

Von Thorsten Konkel | 10.06.2015, 22:39 Uhr

Noch Ende 2015 könnte der Bau eines neuen Netto-Marktes in Elmeloh beginnen: Die Vorbereitungen laufen, Vermessungspflöcke wurden bereits auf dem Gelände der Schmiede an der Elmeloher Straße eingeschlagen.

konk Elmeloh. Noch Ende 2015 könnte der Bau eines neuen Netto-Marktes in Elmeloh beginnen: Die Vorbereitungen laufen, Vermessungspflöcke wurden bereits auf dem Gelände der Schmiede an der Elmeloher Straße eingeschlagen. Der neue Nahversorger wird bereits heiß ersehnt:

„Ein Lebensmittelmarkt ist wichtig für unsere Ortsentwicklung“, betont Reinhard Siemer, Vorsitzender des Heimat- und Ortsvereins Elmeloh-Almsloh. Die etwa 1600 Bewohner Elmelohs sowie die Hoykenkamper Bürger würden den Nahversorger vor Ort ersehnen. Auch sei der Markt für Elmeloh angesichts der künftigen Neubaugebiete, mit Platz für zehn beziehungsweise zwölf Häuser, wichtig. Der Ortsverein fordert seit Jahren neben einer langsamen Fortentwicklung Elmelohs vor Ort eine Einkaufsmöglichkeit. „Um Elmeloh lebensfähig zu erhalten, brauchen wir aber eine bessere fußläufige oder per Rad zu nutzende Anbindung an den Hoykenkamper Bahnhalt“, ergänzt Siemer.

Noch liefen die Grundstücksverhandlungen, und einen Bauantrag für den Markt habe Netto bislang zwar auch noch nicht gestellt, berichtete gestern Bruno Müller, Fachdienstleiter der Bauleit- und Entwicklungsplanung im Rathaus. Dennoch hält er den Baustart Ende der zweiten Jahreshälfte für realistisch, sofern der Antrag rechtzeitig eingeht und vom Kreis bearbeitet wird.

Allerdings, so Müller, müsse Netto außerdem noch ein Gutachten zur Verträglichkeit der zusätzlichen Marktfläche mit bestehendem Einzelhandel erbringen. Denn Delmenhorst-Deichhorsts Einkaufsmöglichkeiten sind nicht allzu weit entfernt von dem Bauplatz an Ganderkesees östlicher Gemeindegrenze. Diese gutachterliche Betrachtung müsse wiederum noch der Kommunalverbund Niedersachsen-Bremen teilen.

Unterhalb der Schwelle von 800 Quadratmetern gelte der Markt als Nahversorger. Da es jedoch noch keinen Bauantrag gebe, stehe diese Größe aber nicht endgültig fest.