Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Namensänderung beschlossen Hospizkreis setzt auf starkes Engagement auch in Hude

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 20.03.2017, 13:30 Uhr

Mit der jetzt auf der Jahreshauptversammlung beschlossenen Namensänderung in „Hospizkreis Ganderkesee-Hude“ will der Vorstand des in Ganderkesee ansässigen Vereins sein mittlerweile achtjähriges Engagement für die Hospizarbeit in der Gemeinde Hude auch äußerlich betonen.

„Wir haben vor acht Jahren angefangen, sind dort inzwischen auf Dauer etabliert und zur festen Größe geworden“, nennt Koordinatorin Linda Bahr die Beweggründe für die von den Mitgliedern vollends mitgetragene Namensänderung.

Verein längst fest etabliert

Die stetig steigende Zahl der geleisteten Sterbebegleitungen sowie die gute Inanspruchnahme der Trauerangebote machten deutlich, dass der Hospizkreis in den Gemeinden Ganderkesee und Hude als eine gute Unterstützung am Lebensende wahrgenommen werde, erläuterte Rainer Heinken, 2. Vorsitzender des Kreises.

Lebedinzew jetzt unbefristet angestellt

Im personellen Bereich sei die unbefristete Beschäftigung der Koordinatorin Susanne Lebedinzew sicherlich eine der wichtigsten Entscheidungen gewesen. Der Hospizkreis könne so neben Linda Bahr und Sina Bachmann, die sich zurzeit in Elternzeit befindet, auf drei Mitarbeiterinnen zählen.

Wahlen zum Vorstand

Uta Schultz-Brunn hat sich aus persönlichen Gründen aus der Vorstandstätigkeit als Schriftführerin verabschiedet. Als Ehrenamtliche steht sie auch künftig zur Verfügung. Zu ihrer Nachfolgerin als Schriftführerin wählte die Versammlung Brigitte Frank. Die anderen Vorstandsmitglieder, Chris Peikert-Baramsky als Vorsitzende, Rainer Heinken als zweiter Vorsitzender, Annegret Ullmann als Kassenwartin und Andrea Treiber als Beisitzerin, wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Sterbebegleitung bleibt Hauptanliegen

Das Hauptthema des Vereins bleibt auch 2017 die Sterbebegleitung.

Daneben nimmt der Verein sich aber auch weiterhin der Trauerarbeit an. Bei den regelmäßigen Trauercafés in Ganderkesee und Bookholzberg sowie der offenen Trauergruppe in Ganderkesee haben Betroffene Gelegenheit, sich auszutauschen In den geschlossenen Trauergruppen in Elmeloh und Hude sowie bei Einzeltrauerbegleitungen konnten in einem geschützten Rahmen viele Einzelschicksale aufgearbeitet werden.

Info-Projekte für Kinder

Das Projekt für kleine Kinder habe sich bereits bewährt, hieß es. Nun ist der Verein dabei, ein weiteres für Grundschulkinder umzusetzen. Mit der Lesebox erhalten alle Ganderkeseer und Huder Grundschulen eine Kinderbuch-Sammlung zu den Themen Trauer, Tod und Sterben.

Auch Hospizarbeit für betroffene Kinder

In Kooperation mit dem Kinderhospizdienst, angegliedert an den Hospizdienst Oldenburg, soll zudem die Begleitung für Kinder durch den Verein ausgebaut werden. Zwei Ehrenamtliche und eine Koordinatorin werden zurzeit dazu fortgebildet.