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Neubau Feuerwehr Wildeshausen Bombensuche auf Baustelle für Feuerwehr Wildeshausen

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 25.07.2016, 21:00 Uhr

Das Grundstück für den Feuerwehr-Neubau in Wildeshausen muss nach Blindgängern abgesucht werden. Die Stadt rechnet mit minimaler Verzögerung.

Das Grundstück für den Feuerwehr-Neubau in der Pagenmarsch in Wildeshausen wird bis in acht Meter Tiefe nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht. Die Sondierung ist erforderlich, weil das Feuerwehrhaus wegen des instabilen Untergrunds am Rande des Hunte-Überschwemmungsgebiets auf Stelzen gestellt werden muss, die acht Meter in die Tiefe reichen.

Kosten schon einkalkuliert

Laut Stadtverwaltung gehen die Sondierungen mit den Pfahlgründungen Hand in Hand; wo ohne Fund untersucht worden ist, können Pfähle gegossen werden. Die Stadtverwaltung nennt die Verzögerungen „minimal“. Die Kosten der Kampfmittelerkundung seien vom Baubudget gedeckt.

Bezugstermin September 2017

Dem Bau vorangegangen ist die Sanierung der ehemaligen Deponie Pagenmarsch für 2,85 Millionen Euro. Der Neubau für die Feuerwehr kostet voraussichtlich mehr als drei Millionen Euro und soll im September 2017 fertig sein.